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Dienstag, den 27.03.2012

Wenn Dreck zur großen Liebe wird

Von der großen Liebe lässt sich vielleicht noch nicht sprechen, aber zumindest von Sympathie: Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für Böden wächst. Das zeigen Aktionen wie in Berlin.

Umweltbundesamtspräsident Jochen Flasbarth lud zusammen mit den Präsidenten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen (LBEG) Vorschul- und Grundschulkinder ins Museum für Naturkunde ein, um den Kindern das druckfrische Memory-Spiel "Bodenwissen im Handumdrehen" zu überreichen.

"Veranstaltungen wie diese sind gut und wichtig, um zu zeigen, dass wir das Thema Bodenschutz noch stärker in Bildung und öffentlichem Bewusstsein verankern müssen", resümiert während der Veranstaltung BVB-Präsidentin Prof. Gabriele Broll. Das Interesse der Kinder am Boden und seinen Tieren sei groß und eigne sich hervorragend für umweltpädagogisches Spielen und Lernen.

Das Europäische Netzwerk zum Bodenbewusstsein (ENSA) sorgt in Zusammenarbeit mit dem europäischen Boden-Bündnis dafür, dass die Öffentlichkeitsarbeit für Böden international intensiviert wird.

"Lokale und regionale Netzwerke zwischen Lehrern, Dozenten für Umweltbildung, Wissenschaftlern, Museen, Kommunen und Kreisen sollen als Keimzellen für ENSA aufgebaut werden", so ENSA-Sprecherin Prof. Gabriele Broll.

Im Bundesverband Boden arbeitet dazu die Fachgruppe "Beruf, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit". Ihre Arbeit stärkt mit verschiedenen Aktionen das Boden-Wissen in Öffentlichkeit und Schule und fördert dadurch ein stärkeres Boden-Bewusstsein.

Die Fachgruppe ist auch am 9. und 10. Mai 2012 am Seminar "Neue Wege im Bodenschutz" in der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA) in Schneverdingen beteiligt . Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die Wahrnehmung von Böden in der Öffentlichkeit. Die NNA hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Boden (BVB), der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft (DBG) und dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) ein umfangreiches Programm organisiert.

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