Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Landesgartenschau in Landau: Dagmar Barzen, Präsidentin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz, setzte am 18.12.2012 gemeinsam mit Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer den Spatenstich für den Bau des Aussichtsturms. Das 25 Meter hohe Bauwerk wird einen grandiosen Ausblick von der Landesgartenschau bis zum Pfälzerwald bieten und den neusten Richtlinien der Barrierefreiheit entsprechen. Damit wird der Turm auch das touristische Profil Landaus schärfen.

Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz, Dagmar Barzen, hat den Spatenstich für den Bau des Aussichtsturms auf der Landesgartenschau Landau gesetzt. (Foto: LGS Landau)

"Mit dem Bau des Aussichtsturms gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur Landesgartenschau", freute sich Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer. Der Turm entsteht am Ende der Landschaftsachse und wird die Landesgartenschau mit dem Naturschutzgebiet Ebenberg verbinden. In stattlichen 25 Metern Höhe bürgt er für eine atemberaubende Aussicht auf die Attraktionen der Region: von der Landesgartenschau über die Stadt Landau bis zum malerischen Panorama des Pfälzerwaldes wird der Blick schweifen können.

Damit wird der Turm auch zu einem touristischen Aushängeschild, wie Dagmar Barzen feststellte: "Das wird ein ganz besonderer Einblick in diese faszinierende Region", so die Präsidentin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz. Das Erscheinungsbild des Aussichtsturms orientiert sich am Oberrheingraben: Das Bauwerk setzt sich aus sieben Ebenen zusammen, die von den Bruchstrukturen des Grabens inspiriert sind. Die offene Stahlkonstruktion erhält eine ansprechende Holzverkleidung und wird sich mustergültig ins Geländekonzept der Landesgartenschau integrieren.

Das Thema Barrierefreiheit liegt den Verantwortlichen der Landesgartenschau besonders am Herzen. So wird der Turm für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung über einen Fahrstuhl zugänglich sein. Dazu Landesgartenschau-Geschäftsführer Matthias Schmauder: "In der ursprünglichen Planung war kein Fahrstuhl vorgesehen, da die Installation einen erheblichen finanziellen Mehraufwand bedeutet. Nach eingehenden Überlegungen und der Forderung der Landesregierung haben wir uns dann aber für einen temporären Fahrstuhl während der Landesgartenschau entschieden, da die Großveranstaltung auch bei der Barrierefreiheit Vorbildcharakter haben soll". Die Schaffung einer möglichst barrierefreien Landesgartenschau ist auch Landaus Oberbürgermeister wichtig: "Es ist richtig - wir möchten niemand ausschließen - die Großveranstaltung soll ein Fest für alle werden", sind sich Schlimmer und Schmauder einig.

 

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