Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Der Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur (FvRH) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) tagte Ende Oktober in der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim. Themen waren unter anderem die aktuelle Marktlage der Raumbegrünung, die BUGA 2015 und die Überarbeitung des Internetauftrittes.

Eva Maria Geiger, LWG Veitshöchheim, stellte dem Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur (FvRH) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) die aktuellen Versuche zur Beleuchtung mit LED an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim vor. Foto: FvRH

Der FvRH-Vorstand berichtete, dass das Jahr 2014 für den Bereich Raumbegrünung positiv verlaufen ist. Allerdings gebe es Unterschiede in den einzelnen Geschäftsbereichen. So seien die Umsätze bei den Privatkunden rückläufig, bei den Geschäftskunden jedoch steigend. Die Situation bei den Produzenten von Pflanzen für die Raumbegrünung sei weiterhin angespannt, nicht nur in Deutschland.

Ein Thema, das an Bedeutung gewinne, seien „Grüne Wände“. Diese Dienstleistung werde verstärkt nachgefragt. Die Preise für die Pflege von Raumbegrünung stagnierten.

Ein Problem stelle die Ausbreitung von Woll- und Schmierläusen dar. So berichteten FvRH-Mitglieder, dass biologischer Pflanzenschutz diesem Befallsdruck nicht entgegenwirken könne. Der Fachverband wird sich deshalb weiter bei der Politik für eine Ausnahme für den Einsatz von Neonicotinoiden im Haus- und Kleingarten einsetzen.

Dem Jahr 2015 sieht der Vorstand positiv entgegen: Mit innovativen Ideen und gut geschulten Mitarbeitern ist die Branche gut aufgestellt.

Ein weiteres Thema war die Vorbereitung der Hallenschau des Fachverbandes auf der „BUGA Havelregion 2015“. Die Präsentation von Raumbegrünung und Hydrokultur in einer Kirche stellt eine besondere Herausforderung dar. Dazu steht der Fachverband im engen Kontakt mit dem Ausstellungsbevollmächtigten der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG).

Ebenfalls auf der Tagesordnung standen die Zusammenarbeit mit der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL), die Überarbeitung der Internetaufritte des Fachverbandes, Forschung und Weiterbildung sowie die Vorbereitung der Mitgliederversammlung 2015 in Berlin.

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