Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Ferngesteuerte Systeme für die Grünflächenpflege erfreuen sich in der letzten Zeit steigender Beliebtheit. - Doch der Startschuss fiel bereits vor zehn Jahren. Die Vorteile für Unternehmen, die mit der Pflege von Grünflächen beauftragt sind, liegen klar auf der Hand. Neben einer geringeren körperlichen Belastung bei der Arbeit, bringt die Verwendung ferngesteuerter Geräte auch eine höhere Sicherheit für die Einsatzkräfte mit sich. Probleme mit allergischen Reaktionen auf Pflanzen, oder Angriffe aufgescheuchter Insektenvölker, gehören damit der Vergangenheit an.

RoboFlail vario (Foto: KommTek)

Auch bei Arbeiten am Straßenbegleitgrün oder an Bahndämmen, helfen solche Systeme für mehr Sicherheit zu sorgen, und gleichzeitig den personellen Aufwand zu reduzieren.

Der Gedanke an einen ferngesteuerten Böschungsmäher beschäftigte den Agraringenieur Frank Hemmerich bereits seit dem Studium zu Beginn der 90er Jahre. In dieser Zeit sammelte er die ersten praktischen Erfahrungen mit der Materie, und beschäftigte sich eingängig mit der Nachfrage am Markt.

Im Jahre 2004 führte Frank Hemmerich als Vertrieb europaweit den funkgesteuerten Spider ein, und musste schnell feststellen, dass das System hinter seinen Erwartungen zurück blieb. Dennoch sollten die gesammelten Erfahrungen nicht umsonst gewesen sein.

Mit dem erarbeiteten Know-how wurde dann im Jahre 2007 mit der Eigenentwicklung eines funkgesteuerten Böschungsmähers unter der Marke KommTek begonen. Zu diesem Zweck wurde als Unternehmenskooperation, ein erfahrener Partner aus dem Bereich des Maschinenbaus mit an Board geholt. Gemeinsam mit der Firma Niko, einem Produzenten von Maschinen für den Weinbau, konnte der RoboFlail one innerhalb von nur einem Jahr zur vollen Serienreife weiterentwickelt werden.

Seit dem offiziellen Start der RoboFlail-Serie im Jahre 2008, wurde die Produktfamilie stetig weiterentwickelt. Hierbei hat es sich die Firma KommTek zur Aufgabe gemacht, immer mehr Lösungen für die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Grünflächenpflege, zu entwickeln. So entstand als nächster Schritt der RoboFlail vario.

Ferngesteuertes Arbeiten mit Kat.1 Geräten

Der RoboFlail vario verfügt über eine klassische Geräteaufnahme und eine Zapfwelle der Kategorie 1. Hiermit können unterschiedliche Anbaugeräte angetrieben werden. Das ermöglicht es nun den RoboFlail nicht nur für die extensive und intensive Grünflächenpflege einzusetzen. Selbst für den Winterdienst lässt sich das Gerät so mittels Schneefräse oder -räumschild verwenden. Auch im Forstbereich kann das System zum Beispiel beim Holzrücken, -spalten oder -sägen eingesetzt werden. - Und als Fällhilfe kommt er da hin wo anderer nicht hin kommen.

In den vergangenen Jahren wurde auch die Vertriebsstruktur in Europa und Australien stärker ausgebaut. KommTek verspricht sich dadurch seinen Kunden vor Ort näher zu sein, auf die individuellen bzw. regionalen Anforderungen zu reagieren, und eine optimale Versorgung mit Ersatzteilen gewährleisten zu können.

Die Neuheiten beim RoboFlail

Als neueste Mitglieder in der RoboFlail-Familie werden 2014 zwei neue Modelle dazustoßen. Zum einen der Hybridmäher RoboFlail mini, als kleiner Bruder des RoboFlail one, zur Intensivpflege an Steilhängen. Sowie der RoboFlail plus, als kleinere Plattform zum vario. Diese beiden Modelle wurden entwickelt, um dem Wunsch der Kunden, auch kleinere Flächen funkgesteuert bearbeitet zu können, nachzukommen.

Auch in Zukunft hat es sich KommTek vorgenommen, individuelle Lösungen für die Grünfächenpflege eng an den Bedürfnissen der Kunden, zu entwickeln. Man darf also weiterhin gespannt sein, was sich bei KommTek in den nächsten Jahren noch so tut.

 

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