Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Nach langen Verhandlungen ist das Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg nun seit dem 1. September 2015 alleiniger Träger der Staatsschule für Gartenbau und Landwirtschaft in Hohenheim: Dort wird der Berufsnachwuchs zu Meistern und Technikern in den Bereichen Gartenbau sowie Garten- und Landschaftbau fortgebildet.

v.l.n.r.: Tobias Zipperlen, Klaus Schnaidt, Thomas Heumann, Dr. Michael Ernst, Minister Alexander Bonde Prof. Dr. Stephan Dabbert und Fachschüler der Staatsschule Hohenheim

Dr. Michael Ernst von der Staatsschule in Hohenheim, Minister Alexander Bonde und der Rektor der der benachbarten Uni Hohenheim Prof. Dr. Stephan Dabbert waren sich einig: die bisherige gute Arbeit der Staatsschule kann durch die Entflechtung der Zuständigkeiten nur noch besser werden. Vier baden-württembergische Ministerien waren an den Verhandlungen beteiligt. Minister Bonde betonte, dass sein Ministerium sehr gerne die alleinige Verantwortung für die Staatsschule und auch den angegliederten Versuchsbetrieb übernommen habe. Die Zukunft der Schule an diesem idealen Standort mit der Nachbarschaft zu Versuchsanlagen, der Uni Hohenheim und den gärtnerisch geprägten Parkanlagen wurde somit gesichert. Damit haben auch die jungen Nachwuchskräfte weiterhin die Chance, sich dort für die zukünftigen Führungsaufgaben in den Betrieben fit zu machen. Das ist nicht nur das Fundament für ihren persönlichen beruflichen Erfolg, sondern auch für die Zukunft der ganzen Branche.

Die neue Zuordnung konnte nur durch die Kompromissbereitschaft aller beteiligten Behörden erreicht werden. Unterstützend wirkten dabei u. a. der Verband Ehemaliger Hohenheimer Schüler e.V., die Gartenbauverbände in Baden-Württemberg und der Verband für den Garten- und Landschaftsbau Baden-Württemberg e.V.. So gehörten auch der Vorstandsvorsitzende der Garten- und Landschaftsbauverbandes Thomas Heumann und der Vorsitzende der Region Stuttgart Tobias Zipperlen zu den Gratulanten. Thomas Heumann hob nochmals das herausragende Engagement der Verantwortlichen beim Ministerium Ländlicher Raum, bei der Staatsschule für Gartenbau und der Universität Hohenheim hervor, die wesentlich den Weg für diese Lösung geebnet hatten.

 

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