Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Vor mehr als 20 Jahren hat Toyota einige Kilometer vom Sitz der Firmenzentrale in Toyota City entfernt damit begonnen, einen eigenen Wald anzulegen. Jetzt wurde dieses Projekt als Beitrag zu einer „grünen Gesellschaft“ von der heimischen „Organization for Landscape and Urban Green Infrastructure“ geehrt.

(Foto: Toyota)

1992 initiierte Toyota das Projekt auf einem 15 Hektar großen Gelände aus dem Firmenbesitz. Ziel war es, einen natürlichen Wald auf Basis der traditionellen japanischen Satoyama-Kultur zu realisieren, in dem Menschen in Einklang mit der Natur sein können. Um möglichst natürliche Bedingungen zu schaffen, wurden bei der Aufforstung die geografischen und topographischen Gegebenheiten des Geländes berücksichtigt. Seit 1997 ist der „Toyota Wald“ für die Öffentlichkeit zugänglich und seitdem auf 45 Hektar angewachsen. In einigen Bereichen können die Besucher eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen beobachten, andere sind nicht zugänglich, um seltene Spezies zu schützen.

2001 wurde das Projekt um ein Umweltprogramm für Kinder nahe gelegener Grundschulen erweitert. Die von fachkundigen Naturführern geleiteten Kurse, werden von rund 7.000 Schulkindern jährlich genutzt. Fast 140.000 Menschen haben in den vergangenen 18 Jahren den Wald besucht.

Vertreter des Toyota Konzerns werden den zum dritten Mal verliehenen Preis am 1. Oktober an der Universität der Präfektur Aichi entgegennehmen. Ausgezeichnet werden auch weitere Unternehmen, die mit ihren Initiativen natürliche Umgebungen im städtischen Raum geschaffen haben und diese für die Öffentlichkeit zugänglich machen.

 

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