Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Rund fünfzig Ausbilder aus Berlin und Brandenburg wurden durch die geschäftsführende Leiterin der LAGF, Frau Dr. Kira Kultus, begrüßt. Beim traditionellen jährlichen Ausbildertreffen am 13.01.2016 in Großbeeren konnten sich die Ausbilder zu aktuellen Themen austauschen.

Rund fünfzig Ausbilder wurden begrüßt. (Foto: Stefan Mingramm)

Stefan Mingramm (FGL) berichtete von den zahlreichen Veranstaltungen auf der BUGA 2015 Havelregion - ein Erfolg für den Berufsstand und eine gut genutzte Chance für die Nachwuchswerbung. Die GaLaBau-Aktionen konzentrierten sich auf das Packhof-Gelände in Brandenburg a.d. Havel, wo das temporäre Haus der Landschaft stand. Eine Lehrbaustelle, verschiedene Wettbewerbe, Vorträge und Aktionen haben Besucher über das vielseitige Spektrum der Branche und des Berufes informiert.

Die Möglichkeiten des Online-Berichtsheftes wurden ebenfalls vorgestellt. Einige Betriebe nutzen dieses neue Medium bereits erfolgreich– bei anderen gab es noch Klärungsbedarf. Einige Ausbilder wünschten sich einen Online-Zugang, unabhängig vom Azubi. Somit könnte man sich schon vorher mit dem Online-Berichtsheft vertraut machen und es so dem Azubi besser erklären. Bei den Meisten konnte Interesse für diese neue Form der Berichtsheftführung geweckt werden und das war ja auch das Ziel. Einige technische Fragen zum Hochladen von Bildern oder den Kommentarfunktionen konnten auch geklärt werden.

Den ÜA-Kurs „Staudenverwendung“ stellte LAGF-Ausbilderin Annette Senge vor. Die Azubis planen in diesem Kurs einen kleinen Garten und setzen die Bepflanzung in die Praxis um. Da das Vorwissen aus den Betrieben sehr unterschiedlich ist, muss der Kurs individuell angepasst werden. Die Vermittlung von Pflanzenkenntnissen steht hier natürlich im Mittelpunkt.

Unter dem Motto „Denk an mich. Dein Rücken“ stellte Gerald Schütze (SVLFG) das gesunde Heben und Tragen von Lasten und die Gefahren von Fehlbelastungen für die Gesundheit eindrücklich dar. Die langfristigen Schäden von falschem Verhalten und ungesunden Arbeitsbedingungen auf den Baustellen werden von vielen unterschätzt und führen regelmäßig zu Gesundheitsschäden. Durch Prävention und gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen kann dem aktiv entgegen gewirkt werden.

Außerdem wurden durch die Geschäftsführerin des FGL, Rita Kaiser die neuen Förderrichtlinien zur ÜA erläutert. Die Betriebe waren über den bürokratischen Aufwand und die strengen Vorgaben in diesem Bereich erstaunt und konnten somit für dieses Thema sensibilisiert werden.

Nicht zuletzt gab es noch Zeit für Diskussion und Gespräche zwischen den verschiedenen Institutionen der Berufsbildung im GaLaBau, wo vieles im direkten Austausch geklärt werden konnte.

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