Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Nach der erfolgreichen Einführung der 6-, 8-, 9- und 10-Tonnen-Midibagger im letzten Jahr bringt JCB nun vier weitere Modelle mit Betriebsgewichten von 4,8 bis 5,7 Tonnen. Als Versionen mit konventionellem, kurzem und Nullheck kommen die Midibagger den Bedürfnissen von Anwendern speziell im Garten- und Landschaftsbau entgegen.

JCB Midibagger 51 R-1

Auch in den Ausführungen mit Kurzheck und Nullheck punkten die JCB Midibagger mit beeindruckendem Bedienerkomfort (Fotos: Beschaffungsdienst GaLaBau)

Als wichtige Merkmale werden genannt:

  • Schmierintervalle von 500 Stunden
  • Verbesserte Kabineninstrumentierung
  • 18 % mehr Platz in der 57C-Fahrerkabine
  • 11 % bessere Sicht
  • 9 % gesteigerte Ausbrechkraft am Löffel
  • 5 % zusätzliche Überladehöhe
  • 2 % höhere Reißkraft am Löffelstiel

Beständige Leistung

Die vier neuen Modelle sind der 48Z-1, der den früheren 8045Z/8050ZTS ersetzt, der 51R-1 zur Ersetzung des 8050ZTS/RTS, der 55Z-1 als Ablösung für den 8055ZTS/RTS und ein ganz neues 57C-1-Modell. Allen vier gemeinsam ist die langlebige Bauweise mit 100 %-Stahlkarosserie und robuster Vierplatten-Löffelstielkonstruktion, wie sie sich bei den größeren Maschinen im JCB Kompaktbagger-Programm der nächsten Generation bewährt hat.

Die Grabausrüstung ist zu 100 % mit Buchsen ausgeführt, was die Schmierintervalle auf 500 Stunden verlängert. Von JCB wurden auch die Bolzenaufnahmepunkte zur Kombination mit einer Anzahl herstellerfremder Löffelmarken überarbeitet, wobei sich durch wahlweise hydraulische oder manuelle Schnellwechsler der Anbaugerätewechsel noch zügiger gestaltet. Eine neue ECO-Löffelserie von JCB mit umgestaltetem Profil sorgt für leichteres Befüllen und besseren Materialrückhalt.

Die Bagger zeichnen sich durch eine überarbeitete Arbeitseinrichtung mit längerem Hauptausleger und kürzerem Löffelstiel aus, woraus sich beim Beladen von Lkw und Muldenkippern vorteilhafte bis zu 5 % mehr Überladehöhe ergeben. Die aufgerüstete Hydraulik unterstützt Leistung und Produktivität zudem mit bis zu 9 % mehr Löffelausbrechkraft und 2 % höherer Reißkraft am Löffelstiel.

Bedienerkomfort und Steuerung

Die Bagger verfügen über eine verbesserte Fahrerkabine, wobei der 57C-1 denselben Aufbau nutzt wie die größere 10-Tonnen-Maschine. Die Kabine bietet dem Fahrer 18 % mehr Platz und bis zu 11 % mehr Sicht, was sowohl dem Komfort als auch der Baustellensicherheit zugute kommt. Auch in den Ausführungen mit Kurzheck und Nullheck punkten die JCB Midibagger mit beeindruckendem Bedienerkomfort – unter anderem dank reduzierten Geräuschen und Vibrationen – und einfach auszutauschender Flachverglasung rundum.

Die auffälligste Weiterentwicklung im Inneren der Kabine sind ein neuer Anzeigebildschirm und die Steuerung per Drehschalter, ähnlich wie vom Pkw bereits bekannt, mit denen der Fahrer Zugriff auf eine Fülle von Systemen und Informationen erhält. Die Pumpenleistung in der Zusatzhydraulik ist von der Kabine aus auf zwei verschiedene Anbaugeräte einstellbar, während eine Menü-Taste den Drehschalter zwischen Funktionen zur Gasbedienung, darunter ein „Leerlauf auf Knopfdruck“, und Menü-Modus umstellt.

Die Kabine wird außerdem mit einem neuen Folienschalterfeld zur Steuerung von Zusatzkreiseinstellungen, Arbeitsscheinwerfern, Rundumleuchte, Wischern und dem zusätzlichen JCB 2Go-Sicherheitssystem für die Aktivierung der Hydraulik angeboten. Wie bei den größeren JCB JS-Baggern sind bei den Midi-Maschinen jetzt neun Leistungsarten verfügbar, darunter ein Eco- und erstmals ein „H+“-Modus für schwere Grabarbeiten. Die Maschinen können auch mit werkseitiger Vorbereitung in Form einer programmierbaren dritten Zusatzfunktion für einen Schwenkrotator geordert werden.

Eine weitere Innovation ist die optionale „Safe Lift“-Funktion komplett mit integriertem Hubüberlast-Warnsystem. Als branchenweite Neuheit in dieser Gewichtsklasse bietet „Safe Lift“ eine Ampelgrafik an dem neuen Monitor sowie eine akustische Warnung, wenn sich die Maschine der Überlastschwelle nähert. Die „Safe Lift“-Funktion, die in Europa guten Zuspruch finden dürfte, ist sowieso eingeschlossen, sowie Schlauchbruchsicherungen spezifiziert werden – so erhalten Kunden, die die Midis zum Heben von Rohren und anderem Material auf der Baustelle einsetzen, automatisch das gesamte Sicherheitspaket.

In Sachen Produktivität wird auch noch einmal zugelegt mit einem elektrohydraulischen Planierschildhebel, dessen Kopf bis zu drei Tasten zur Steuerung von zweistufigem Fahrantrieb und, soweit vorhanden, Schwimmfunktion für den Planierschild sowie 4-Wege-Planierschild trägt. Der robuste Hebel mit vergrößertem Durchmesser und verbessertem Widerstand liegt ergonomisch in der Hand sorgt für ein genaueres Ansprechen und Führen des Schilds auf unebenem Grund. Das mit den separaten Tasten im Bedienhebelkopf anzusteuernde zweistufige Getriebe mit „Auto-Kickdown“ ist serienmäßig, Schwimmfunktion und 4-Wege-Schildsteuerung gehören zur Wahlausstattung der Maschinen.

Die neuen JCB Midibagger bieten 20 verbesserte Standardmerkmale und 20 neue Optionen für mehr Produktivität und Leistung auf der Baustelle. Die Kabine kann auf Wunsch mit LED-Arbeitsscheinwerfern bestückt werden, inklusive einer „Guide-me-Home“-Funktion, die für drei Minuten nach dem Abstellen der Maschine die Lichter eingeschaltet lässt, bis der Fahrer im Dunkeln einen sicheren Ort erreicht hat. Weitere Sicherheitsoptionen sind eine grüne Rundumleuchte, die der Umgebung signalisiert, ob der Sicherheitsgurt geschlossen ist oder nicht.

Niedrige Betriebskosten

Alle vier Bagger sind, passend für den Einsatz in verschiedenen Gebieten, entweder mit Stufe IIIA/Tier 4 Interim-Motoren von Perkins oder Tier 4 Final-Motoren von JCB by Kohler zu haben. Der Perkins-Motor liefert 35,7 kW (48 PS) und 143 Nm Drehmoment, während der JCB by Kohler-Motor dem Bediener 36 kW (48 PS) und 225 Nm an die Hand gibt.

Der Zugang zum Motor wurde dank weit öffnenden Stahlabdeckungen hinten und seitlich an der Maschine verbessert. Bei der neuen Kabine ist außerdem – ohne Werkzeuge – ein Teil des Bodens herausnehmbar, um Zugang zu wesentlichen Hydraulikkomponenten zu erhalten. Eine buchsenbestückte Grabausrüstung mit 500-Stunden-Schmierintervallen reduziert Stillstandzeiten und den täglichen Wartungsaufwand, womit der Kunde von niedrigeren Gesamtbetriebskosten und von höherer Produktivität profitiert.

Eine offene Unterwagenkonstruktion mit abgeschrägten Laufwerksträgern vereinfacht die Reinigung und verhindert Materialansammlungen. Alle Modelle sind mit dem JCB LiveLink-Telematikdienst zur Fernüberwachung und Ortung der Maschine erhältlich. Dieser informiert Kunden über Arbeitsstunden der Maschine, Kraftstoffstand und Verbrauch und kann zahlreiche kritische Systemwarnungen weiterleiten.

Video zu diesem Thema

Exklusive Bilder vom neuen JCB Midibagger 51 R-1

 

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