Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Der eigene Garten - für viele Ausdruck von Lebensqualität und Prestige sowie idealer Rückzugsraum. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Gartenarbeit zu den beliebtesten Hobbies der Deutschen zählt. Über die Hälfte der Bevölkerung hegt und pflegt ihr ganz privates Naturparadies. Doch paradoxerweise gehen trotz dieser eindeutigen Liebe zum Grün Bereitschaft und Engagement zum zeitintensiven Gärtnern zurück.

Daten-Cloud (Foto: AL-KO Garten und Hobby)

Der Traum vieler Gartengenießer lautet daher: der perfekte Garten auf Knopfdruck! Und dieser Wunsch scheint sich zu erfüllen. Laut Zukunftsforschern wie Jörg Schatzmann von HYPERMORGEN, einem interdisziplinären Forschungslabor für Zukünfte, geht der Trend in Richtung automatisierte Gärten: „Angefangen vom vollautomatisch gesteuerten Open Sprinkler System, über das mit Solarstrom betriebene Smartphone-gesteuerte automatische Minigewächshaus, bis hin zum Robotergarten rücken sich autonom selbst versorgende Gärten in greifbare Nähe."

Die Faszination ist verständlich: Smart Garden wird die Lebensqualität der Menschen entscheidend verbessern. Optimale Rahmenbedingungen sorgen für bestmögliches Wachstum sowohl des Zierrasens als auch wichtiger pflanzlicher Nahrungsmittel. Optimal abgestimmte Abläufe sparen elementare Ressourcen wie sauberes Wasser oder Energie. Optimal automatisierte Systeme erleichtern die Gartenarbeit und perfektionieren das Ergebnis. Optimale Informationsgrundlagen vereinfachen die Kommunikation zwischen Kunden und Dienstleistern für einen zuverlässigen Service. Auf den Punkt gebracht: Smart Garden schont Umwelt und Geldbeutel, spart Zeit und Ressourcen und sorgt dennoch für ein perfektes Ergebnis. Auch der Gartengerätespezialist AL-KO entwickelt aktuell zusammen mit einem etablierten deutschen Partner im Smart Home Bereich ein System, das Geräte intelligent miteinander vernetzt und den „Smart Garden" Realität werden lässt. Das System wird noch in diesem Jahr vorgestellt und ab dem kommenden vertrieben.

Wie sieht der AL-KO Weg aus?

Das System von AL-KO bietet den Anwendern einen echten Mehrwert. Zukünftig geht es um mehr als um die Möglichkeit, Gartengeräte wie den Mähroboter Robolinho, Pumpen oder Hauswasserwerke über mobile Endgeräte, sprich Tablet oder Handy, zu steuern. Das wäre nur eine andere Form der Steuerung bzw. eine andere Bedienoberfläche. Smart wird es, wenn sich der Rasenroboter mit dem digitalen Kalender des Gartenbesitzers abgleicht und automatisch darauf reagiert: Ist nachmittags eine Grillparty geplant, wird vormittags gemäht. Oder die Beregnungsanlage ist mit dem Wetterbericht verknüpft: Ist Regen angesagt, bleibt die Bewässerungsanlage aus, selbst wenn der Regensensor Trockenheit misst und eigentlich den Impuls zur Beregnung geben würde. Auch Akkus bzw. deren Ladestationen werden intelligent und damit ebenfalls Handgeräte wie Heckenscheren, Trimmer und Motorsägen, sodass über das Nutzungsverhalten der Geräte exakte Handlungsratschläge und Vorhersagen getroffen werden können. Als zentrale Schaltstelle dient hierfür ein Gateway, über das die AL-KO Geräte untereinander und mit einer Daten-Cloud intelligent vernetzt sind. Die Kommunikation erfolgt über Funkprotokolle im Sub-Gigahertz-Bereich, um die erforderliche Reichweite zu erzielen. Generell setzt AL-KO auf Kooperation statt Ausschluss. Der Clou: Nicht nur AL-KO-Modelle, sondern auch andere Gartentechnologien wie Leuchten, Marquisen, Sensoren usw. können in ein umfassendes System eingebunden werden, für ein größeres Produktspektrum, für einen größeren Kundennutzen.

Natürlich spielt das Thema Datensicherheit eine wichtige Rolle. AL-KO ist sich der doppelten Verantwortung bewusst. Zum einen müssen Kunden offen und plausibel über den Verwendungszweck der erhobenen sensitiven Daten informiert werden. Zum anderen besitzt der Schutz dieser Daten selbst höchste Priorität. Daher werden diese zunächst lediglich lokal im Gateway gespeichert und erst nach ausdrücklicher Zustimmung durch den Benutzer in der Cloud abgelegt – in Rohform und separiert von den Informationen über das Nutzungsverhalten. So kann keine Verbindung zwischen der tatsächlichen Person und den Daten seiner Geräte in der Cloud hergestellt werden. Aus diesen werden nun Informationen gewonnen, die dem Nutzer zur Verfügung gestellt werden. Dies erfordert aber zunächst dessen erneute Zustimmung. Erst jetzt besteht die Möglichkeit, wertvolle Tipps oder Anleitungen von im System eingebundenen Spezialisten in Echtzeit zu erhalten. Abseits der unmittelbaren Gartenarbeit erleichtert das System AL-KO-Kunden die Wartung, Pflege oder einen Neukauf erheblich, indem Fachhändler und/oder Hersteller ebenfalls vernetzt sind. Je nach Einsatzzeiten und Lebensdauer der Geräte können so ohne Umwege Serviceempfehlungen, Vorschläge zur Nachbestellung von Ersatzteilen und Zubehör oder spezifische auf den Kunden zugeschnittene Produkthinweise gegeben werden.

Glossar: Smart Garden

Daten-Cloud: Die „Daten-Wolke" basiert darauf, dass IT-Infrastrukturen wie Datenspeicher, Netzkapazitäten oder Software über ein externes Netz verwendet werden können. Die Programme müssen also nicht auf dem lokalen Rechner installiert sein. Dies gelingt über technische Schnittstellen, Protokolle und Browser.

Gateway: Das „Gateway" ist das Herzstück des Smart Gardens. Als Verbindungsgerät zu den einzelnen Gartenhelfern und via WiFi mit der Daten-Cloud ist es Dreh- und Angelpunkt des Systems.

smart garden: Wörtlich übersetzt bedeutet „smart" clever, gewitzt, in Kombination also „cleverer Garten". Darunter versteht man ein computergestütztes, intelligentes Erheben, Auswerten und Bereitstellen von Daten mithilfe von untereinander vernetzten Gartengeräten.

 

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