Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

26 Bäume des Jahres hat die Meisterklasse der Norddeutschen Fachschule für Gartenbau aus Ellerhoop im neuen Baumpark gepflanzt, der Mitte Juli in Pinneberg feierlich eröffnet wurde. Zuvor haben sich die Meisterschüler in einem Workshop mit den Materialien und der Verfahrensweise beim Einbau der Platipus-Erdanker vertraut gemacht. Matthias Klatte, Technischer Leiter Platipus Deutschland, hatte beim theoretischen Teil besonderen Wert auf die Auswahlkriterien für die geeigneten Anker Wert gelegt.

Baumpark gepflanzt (Foto: Platipus)

„Wir müssen uns immer mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut machen und uns insbesondere die Bodenbeschaffenheit anschauen“, lautete sein Appell an die Meisterschüler. Gewachsener Boden bietet einen anderen Widerstand für die Anker als frisch aufgeschüttete Böden. Hier ist im Bedarfsfall eine größere Variante zu wählen oder die Seillänge so zu bemessen, dass die Anker in den gewachsenen Boden getrieben werden können.

Die Möglichkeit, Produktschulungen vor Ort oder direkt am Projekt durchführen zu können, nimmt Platipus gerne wahr. Die Aktion in Ellerhoop vermittelte die Hermann Meyer KG (Rellingen), die als ein wichtiger Handelspartner die Platipus Produktpalette bundesweit vertreibt und an der Schulung vor der Haustür selbst beteiligt war. Durch den direkten Kontakt lassen sich Fragen schnell klären. Zudem herrscht oft eine gewisse Skepsis zum Aufwand des Einbaus vor. „Wer es selbst einmal ausprobiert hat, der stellt sehr schnell fest, wie einfach und sicher unsere Platipus Anker in Verbindung mit der PlatiMat-Geflechtsmatte, die zum Schutz der Wurzel unter die Spannseile gelegt wird, zu montieren sind.“

Nach der Theorie schritten die angehenden Meister zur Tat. Sie pflanzten die 26 Bäume des Jahres, die die Stiftung Baum des Jahres bis 2016 ausgerufen hat. Dabei stellten sie sehr schnell fest, wie wichtig die Kenntnisse zu den verschiedenen Platipus-Varianten sind. An verschiedenen Standorten im Park stellte sich beim Pflanzen heraus, dass andere Bodenverhältnisse vorherrschten als angenommen. „Die spontane Entscheidung der Meisterschüler, hier auf größere Anker auszuweichen, war völlig korrekt“, stellte Klatte anerkennend fest.

Zu jedem Baum gibt es ausführliches Infomaterial, das über einen QR-Code auf den Infotafeln abgerufen werden kann. Der Baumpark bildet das neue Eingangstor zum Regionalpark Wedeler Au. Er ließ sich in dieser Form nur verwirklichen, weil sich zahlreiche Unternehmen, darunter Platipus Deutschland und Hermann Meyer, mit Sach- und Geldspenden daran beteiligten.
Ausführliche Information zu den Platipus Erdankersystemen sind auch am Stand 4-624 in Halle 4 auf der GaLaBau zu bekommen. Neben den Erdankern dürften die S2-Zip Anker die Aufmerksamkeit der Fachöffentlichkeit auf sich ziehen, die mit einer Haltekraft von etwa 50 Kilo Gewebematerialien auf dem Boden verankern.

Wesentliches Element ist die Abdeckkappe, die mit einer wesentlich größeren Auflagefläche als ein normaler Pflock beispielsweise Geotextilien sicher am Boden fixiert. Die Montage ist denkbar einfach. In den Anker wird zunächst der gerippte Haltestreifen für die Abdeckplatte eingeclipst und durch einen Schlitz in der Platte gefädelt. Das dabei entstehende Geräusch hat Platipus bei der Namensgebung inspiriert. Dann wird der Anker durch das Abdeckmaterial in den Boden eingeschlagen. Nach dem Verriegeln des Ankers wird die Bodenplatte fest auf die Bahn gedrückt. Die feinen Rippen des Haltestreifens rasten ein und arretieren die Bodenplatte sicher. Der überstehende Haltestreifen wird einfach mit einer Zange knapp über der Platte angeknipst.Weitere Infomormationen wie auch Ausschreibungsunterlagen gibt es online.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

PLATIPUS Deutschland

Bremer Str. 30
27339 Riede
Deutschland

Tel.: 04294 7968435
Fax: 04294 7968434

Email:
Web: http://www.platipus.de

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