Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

„Wir freuen uns über ein sehr erfolgreiches Halbjahr 2016 und sind ab Herbst noch näher bei den Bürgerinnen und Bürgern. Dank unserer fünf neuen Beratungs- und Bildungsstandorte erhalten Garteninteressierte schneller und einfacher Informationen rund um den naturnahen Garten“, erklärt LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner. Über 100.000 Gäste bewunderten bereits bis dato DIE GARTEN TULLN und informierten sich über die ökologische Pflege.

Bad Traunstein ist die 60. „Natur im Garten“ Gemeinde. v.l.n.r.: LAbg. Bgm. Mag. Alfred Riedl, Präsident Verein „Natur im Garten“ und des NÖ-Gemeindebundes, Johanna Mikl-Leitner, LH-Stellvertreterin und Angela Fichtinger, Bürgermeisterin Bad Traunstein (Foto: NLK Pfeiffer)

Die über 60 Schaugärten der GARTEN TULLN werden nach den Kriterien von „Natur im Garten“ ohne Pestizide, Torf und chemisch-synthetische Düngemittel gestaltet und gepflegt. Über zwei Millionen Gäste haben sich seit der Eröffnung im Jahr 2008 selbst davon überzeugt. Im ersten Halbjahr 2016 haben 164 Schul- und Kindergruppen das Angebot der GARTEN TULLN in Anspruch genommen. 13 Paare haben sich das Ja-Wort gegeben – 3 Hochzeiten folgen noch. Für 2017 und 2018 wurden bereits einige Termine fixiert.

„Für dieses Jahr erwarten wir insgesamt über 4.000 Kinder, die bei den ökopädagogischen Programmen teilnehmen. Die ‚Natur im Garten‘ Expertinnen und Experten beraten nicht nur auf der GARTEN TULLN, sondern in ganz Niederösterreich. So besuchten im ersten Halbjahr 2016 über 8.000 Personen Bildungsveranstaltungen auf der GARTEN TULLN und in den Regionen sowie Gemeinden. Wir konnten bis heute 60 Gemeinden für eine naturnahe Pflege begeistern – das sind um 33 Gemeinden mehr als im Vorjahr. Dafür bieten wir auch fachgerechte Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für die Gemeinde-MitarbeiterInnen an“, so Johanna Mikl-Leitner. Neben dem bewährten Grünraum-Lehrgang startet der erste Master Lehrgang „Ökologisches Grünraummanagement“ auf der Donau-Universität am 10. Oktober. Er richtet sich an Grünraum-ManagerInnen und Interessierte, die sich noch anmelden können.

Das Bewusstsein zur ökologischen Pflege nimmt bei privaten Personen und bei Gemeinden zu, das bestätigen auch die Daten einer Umfrage. 93% der NiederösterreicherInnen sagen, dass der Garten ein Ort der Erholung ist und ihnen die naturnahe Pflege am Herzen liegt. So setzen 75% bei der Unkrautbekämpfung auf ökologische Maßnahmen. Die Naturnähe gilt nicht nur für den eigenen Garten, sondern 75% wünschen sich ökologisch gepflegte Grünräume. „Der NÖ-Gemeindebund möchte gemeinsam mit „Natur im Garten“ weiterhin die Gemeinden zur Pestizidfreiheit sowie für die ökologische Pflege ihrer öffentlichen Grünräume motivieren. 206 Gemeinden haben schon unterzeichnet“, freut sich LAbg. Bgm. Mag. Alfred Riedl, Präsident von „Natur im Garten“ und des NÖ-Gemeindebundes.

Ab September stehen daher „Natur im Garten“ ExpertInnen an fünf Standorten (Tulln, Baden, Waidhofen an der Ybbs, Langenlois und Niedersulz) einmal die Woche gegen Voranmeldung für eine kostenlose Beratung zur Verfügung. In Langenlois individuell nach Vereinbarung und in den anderen Standorten jeweils am Freitagvormittag. „Eine tolle Möglichkeit für BürgerInnen, die Angebote von ‚Natur im Garten‘ schneller und persönlich in Anspruch nehmen zu können“, ergänzt Mikl-Leitner.

Bei den bevorstehenden Veranstaltungen wie dem „Natur im Garten“ Fest im Museumsdorf Niedersulz am 3.9. oder bei der Österreichischen Riesenkürbis-Meisterschaft auf der GARTEN TULLN am 2.10. stehen Informationsmaterialien aber auch jede Menge Unterhaltung am Programm. Ein weiteres Highlight auf der GARTEN TULLN ist die Ausstellung „Pflanzen und Reisen der Kaiserin Elisabeth“. Bis zum 11.9. können die Gäste die Pflanzenschätze von den Orten, die Kaiserin Elisabeth besuchte, bewundern. DIE GARTEN TULLN ist noch bis zum 16. Oktober täglich geöffnet.

 

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