Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Bei Leitungsbau und Hausanschlüssen zeigt der 5,6 t Takeuchi TB 260 seine Fähigkeiten - mit Powertilt und Feingefühl kann er auch in „unmöglichen“ Bereichen ausschachten - Arbeiten mit Hammer, Rüttelplatte und Präzision.

Der Takeuchi TB 260 ist durch seine Kompaktheit und seine umfangreiche technische Ausrüstung ein echter Gewinn auch im Leitungsbau (Foto: Wilhelm Schäfer GmbH)

Wenn man dem Takeuchi TB 260 bei der Arbeit zuschaut, ist man immer wieder erstaunt, wie er es schafft, auch unter Einfassungen hindurch, zwischen Leitungen und Rohren oder um Pfeiler herum mit dem Hammer oder der Schaufel zu arbeiten. Er ist hier bei Simmerath in Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Dabei muss der Fahrer nicht nur nach vorne schauen, sondern meist auch den Blick auf den fließenden Straßenverkehr haben. Die Firma GAMO Bau GmbH aus Monschau arbeitet einen Auftrag über 800 m Leitungsbau für Wasser- und Kabelleitungen ab. Um diese schwierigen Bedingungen im Leitungsbau zu meistern, hat der TB 260 beste Voraussetzungen. Die Reichweite des 5,6 t Baggers beträgt 6.130 mm bei einer Grabtiefe von 3.895 mm. Er ist kompakt gebaut mit 2.000 mm Breite. Und für knifflige Situationen kann er den Ausleger nach links um 655 mm und nach rechts um 785 mm versetzen.

Drehmotor und Schnellwechsler machen den Künstler

Der Takeuchi-Kompaktbagger ist mit einem Vierzylinder 32,4 kW/43,4 PS starken Motor ausgestattet, der 97 LWA leise ist. Zur serienmäßigen Ausrüstung des TB 260 gehören Powertilt und Schnellwechsler. Der Powertilt lässt sich beidseitig um 90° schwenken. Das macht die beschriebene große Beweglichkeit mit dem jeweiligen Anbaugerät möglich. Das gilt nicht nur für Hydraulikhammer oder Grabgefäß. Es ist auch für die Anbaurüttelplatte wichtig. Im Leitungsbau müssen oftmals verschiedene Lagen mit verschiedener Materialkörnung eingebaut und verdichtet werden. Da ist für die Rüttelplatte das Arbeiten um Anschlüsse oder Kupplungen etc. herum notwendig. Für den TB 260 ist das kein Problem. Zudem müssen die Anbaugeräte schnell gewechselt werden können. Dafür ist der hydraulische Schnellwechsler verantwortlich. Die Anbaugeräte werden aus der Kabine heraus mit ein paar Bewegungen des Joysticks gewechselt, die Hydraulikleitungen mit dem Taklock gekuppelt. Alles ist in ein paar Augenblicken gemacht. Auch wenn die Leitungen unter Druck stehen.

Man kann sehr genau steuern

Dass Ausleger und Löffel beim Leitungsbau und besonders bei Hausanschlüssen absolut genau steuerbar sein müssen, ist logisch. Dass das auch wirklich passiert, demonstriert der TB 260 in der Praxis. Er ist mit vier summenleistungsgeregelten hydraulischen Pumpen ausgerüstet. Der maximale Druck beträgt 20,6 MPA. Die verrohrten Hydraulikleitungen sind für Powertilt und hydraulischen Schnellwechsler abrisssicher auf dem Löffelstiel verlegt. Im Bereich der Löffelkinematik sind sie innenliegend montiert. Das stellt sicher, dass keine Leitungen abgerissen oder beim Arbeiten nah an Grabenwänden gequetscht werden können. Er ist mit vier Zusatz-Hydraulikkreisläufen ausgerüstet. Die Litermengen der Zusatzkreisläufe 1, 2 und 4 sind je nach Anforderung individuell einstellbar. Der Zusatzkreislauf 1 bietet zudem eine Dauerbetriebsschaltung. Die ist sehr komfortabel wenn ein Anbaugerät durch längere Zeiträume hindurch betrieben wird.

Gute Erfahrungen gemacht

„Dieser Takeuchi-Bagger ist mittlerweile unser elfter. Jeder hat uns durch seine technische Qualität und seine Robustheit gute Unterstützung gegeben“, sagt Georg Leyens, Geschäftsführer der GAMO Bau GmbH, die er zusammen mit seiner Schwester Monika Leyens leitet. Die Firma ist seit 1974 auf dem Markt. Schwerpunkt ist Straßen-, Tief- und Leitungsbau.

Wert wird auf Qualität gelegt

Dazu gehört auch ein gut funktionierender Maschinenpark. In diesem Bereich hat der zuständige Takeuchi-Händler, die Groß & Jöbges GmbH aus Schleiden, einen wichtigen Part. „Wir können uns auf die Beratung und den Service von Jöbges voll verlasen. Seit langer Zeit schon. Das ist für den reibungslosen Ablauf unserer Arbeit ein sehr großer Vorteil“, sagt Leyens.

 

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