Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Der Rastatter Stadtwald (Baden-Württemberg) erfüllt die hohen Anforderungen des Erholungswaldstandards von PEFC Deutschland. Dies bestätigt das Zertifikat, das Eva Schloßmacher, Auditorin der Zertifizierungsstelle DQS, die im Vorfeld das Rastatter Konzept für den Erholungswald geprüft hatte, am 14.10.2016 an Bürgermeister Wolfgang Hartweg im Rahmen der jährlichen Rastatter Waldbegehung überreichte.

Auditorin Eva Schloßmacher (DQS, links) überreicht das PEFC-Zertifikat an Rastatts Bürgermeister Wolfgang Hartweg (2.v.l.) und die Leiterin der technischen Betriebe, Brigitte Maier (3.v.l.). Forstrevierleiter Uwe Kirst (3.v.r.), Kundenbereichsleiter Forst Martin Koch (2.v.r.) und Hannah Kuhfeld (PEFC Deutschland, r.) präsentieren das PEFC-Schild „Gut erholt“, das die Gemeinde im zertifizierten Wald anbringen wird. (© Badisches Tageblatt)

Die Zertifizierung erstreckt sich auf 170 Hektar des insgesamt rund 1.500 Hektar großen Stadtwaldes, der bereits seit 2002 das PEFC-Zertifikat für nachhaltige Waldbewirtschaftung trägt. Rastatt wurde damit nach Heidelberg und dem Wald rund um die Burg Hohenzollern als dritter baden-württembergischer Betrieb nach diesem Standard zertifiziert.

Mit der Zertifizierung verpflichtet sich die Stadt, den Erholungswert des Waldes zu erhalten und zu fördern. Dazu zählen insbesondere die Planung der Infrastruktur der Erholungswege für Ruhesuchende oder Waldsportler, die Einrichtung eines Informationskonzeptes sowie eines Konfliktmanagements. Die Umsetzung der Maßnahmen wird jährlich von der Zertifizierungsstelle überprüft.

Bürgermeister Wolfgang Hartweg betonte im Beisein von Forstrevierleiter Uwe Kirst, Kundenbereichsleiter Forst Martin Koch und Hannah Kuhfeld aus der PEFC-Geschäftsstelle in Stuttgart die Herausforderung, der sich die Stadt mit der Zertifizierung stellt: „Mit dem Projekt Erholungswald wollen wir die teilweise widerstrebenden Interessen der Erholungssuchenden mit denen des Naturschutzes, des Forstbetriebs, der Jäger, der Reiter und Radler einvernehmlich unter einen Hut zu bringen“.

 

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