Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Der ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche steht diesmal unter dem Motto „Das moderne Frühstück“. Das Getreide für Brot, Brötchen und Müsli wird mit dem Mähdrescher geerntet. Wie sich diese Erntegiganten über das Feld steuern lassen, können Besucher mit einem Simulator von John Deere selber erleben.

Mähdrescher-Simulator (Foto: John Deere)

Als einer der Partner des ErlebnisBauernhofs in Halle 3.2 stellt John Deere einen Mähdrescher-Simulator aus, der dem Fahrer eine sehr realistische Darstellung der Getreideernte ermöglicht. Die Verwendung neuester Software erlaubt eine praxisnahe Maschinenbedienung und Ernteerfahrung. Dank verschiedener Lernmodule können Fahrer mit unterschiedlichem Kenntnisstand – vom Anfänger bis zum Profi – den Simulator bedienen.

Herzstück des Simulators ist der Original-Mähdreschersitz, der wie beim „echten S-Serie-Mähdrescher‟ von John Deere mit allen Monitoren und Bedienelementen ausgestattet ist. Somit kann der Fahrer z.B. die Maschine einstellen, die Fahrgeschwindigkeit verändern u.v.m. Das Geschehen vor dem Mähdrescher wird auf vier 140 cm großen Bildschirmen dargestellt. Durch das große Sichtfeld von nahezu 170 Grad lassen sich auch Bedienvorgänge an den Seiten verfolgen - unter anderem das Entleeren des Korntanks während der Fahrt und das Abschätzen von breiten Erntevorsätzen.

Mit dem Simulator lassen sich wahlweise Weizen, Sojabohnen und Mais ernten. Wie beim Feldeinsatz zeigt das System die Getreidequalität, die Körnerverluste usw. an und gibt Hinweise zur Einsatzoptimierung. Der Simulator bietet allen Besucher, die schon immer einen Mähdrescher fahren wollten, die Möglichkeit in die Ernte einzusteigen. Dabei besteht im Unterschied zum echten Praxiseinsatz keine Gefahr, dass die Maschine bei Fahr- oder Bedienungsfehlern beschädigt wird.

Zusätzlich zum Mähdreschersimulator liefert John Deere auf dem ErlebnisBauernhof viele Informationen über die moderne Landtechnik. So gilt John Deere auch in der sogenannten Präzisionslandwirtschaft als Vorreiter: 2001 führte das Unternehmen als Erstes in Europa GPS für Traktoren ein und schuf damit die Basis für Parallel-Fahrsysteme wie „AutoTrac“. Das System lässt Maschinen ihre Bahnen Spur an Spur bis auf zwei Zentimeter genau ziehen. Eine doppelte Bearbeitung des gleichen Feldabschnitts wird so vermieden – Saatgut, Pflanzenschutzmittel sowie Dünger gleichmäßig und ohne Überlappung und Fehlstellen ausgebracht. Der Fahrer überwacht das System und hat Zeit, seinen Betrieb über das Smartphone zu managen.

Denn heute sind in der Landwirtschaft Maschinen, Anhänger und Höfe miteinander vernetzt, erfassen Daten und tauschen sich aus: Die Erntemaschine überwacht die Befüllung des nebenherfahrenden Anhängers und befiehlt dem Traktor vor dem Anhänger je nach Befüllungsgrad das Tempo anzupassen. Traktoren speichern beispielsweise, wo sie wie viel von welchem Dünger ausgebacht haben. Und der Landwirt weiß dank GPS, wo seine Maschinen unterwegs sind. Über eine Onlineplattform kann er diese und viele weitere Daten nutzen, um die Umwelt zu schonen, seine Erträge zu steigern und die nächste Saison zu planen.

 

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John Deere GmbH & Co. KG - John Deere Vertrieb

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