Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Zum zweiten Mal wird der European Award for Ecological Gardening ausgelobt. Die Aktion „Natur im Garten“, vertreten durch das Land Niederösterreich, der Verein „Natur im Garten“ sowie die „European Garden Association - Natur im Garten International“ verleihen diesen Preis zur Anerkennung herausragender ökologischer gärtnerischer Leistungen.

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ORF Bio Gärtner Karl Ploberger und LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner (Foto: NLK Pfeiffer)

Ab sofort können in drei Kategorien Projekte bis 15. Mai eingereicht werden. Die hochkarätige Jury mit Expertinnen und Experten aus Österreich, Deutschland, Tschechien und England führt Bio- und ORF-Gärtner Karl Ploberger an. Die Auszeichnung erfolgt am 2. September im Rahmen der Internationalen Gartenschau in Berlin.

Landschaftarchitektin Zuzana Ambrožová aus Tschechien, Landschaftsplanerin und „Natur im Garten“ Beraterin Margit Beneš-Oeller aus Österreich, Gartenbautechnikerin Brigitte Goss aus Deutschland, Christopher Raeburn - leitender Gärtner im The Phoenix Garden London aus Großbritanien und Markus Zeiler – Gartendirektor der Blumeninsel Mainau aus Deutschland küren unter der Leitung von Bio- und ORF-Gärtner Karl Ploberger aus Österreich die Sieger des zweiten „European Award for Ecological Gardening“.

Gesucht und prämiert werden drei Kategorien: Gärtnern ohne Garten, Gärten für Besucherinnenund Besucher sowie Gemeinschaftsgärten. Die Einreichungen können bis 15. Mai 2017 erfolgen und richten sich an Menschen die gerne Gärtnern, an Gärtnerinnen und Gärtner, PlanerInnen, Gemeinden & Kommunen, Teams & Einzelpersonen und deren Organisationen wie Bildungseinrichtungen, Netzwerke und Vereine aus allen europäischen Nationen.

„Der European Award for Ecological Gardening 2017 prämiert realisierte, qualitativ hochwertige Projekte und Leistungen, die das ökologische Gärtnern zur Grundlage haben. Gesucht sind innovative und nachhaltige Projekte mit Vorbildcharakter, die naturnah gestaltet sind, ökologisch gepflegt werden und auch soziale und wirtschaftliche Aspekte einbinden können“, so LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner.

Die Auszeichnung der PreisträgerInnen erfolgt am 2. September 2017 auf der Internationalen Gartenschau (IGA) Berlin im Rahmen eines Fachsymposiums, das am 1. September mit einer Kurzvorstellung der nominierten Projekte startet. Der Samstag steht dann ganz im Zeichen spannender Vorträge und Arbeitsgruppen mit den Referentinnen und Referenten. Am Sonntag wird das Programm durch eine Führung auf der IGA Berlin abgerundet.

In jeder Kategorie wird ein Preis für das Siegerprojekt vergeben: Eine Sonder-Plakette von „Natur im Garten“ und ein Preisgeld in der Höhe von € 500,-.

Die Bewertung der Einreichungen erfolgt nach folgenden Kriterien:

  • Respekt vor Natur und Biodiversität
  • Optimierung von ökologischen Prozessen und Methoden in der Gartenwirtschaft
  • Möglichst optimale ökologische Pflege & Pflanzenwahl entsprechend dem jeweiligen Standort
  • Umsetzung innovativer und nachhaltiger Ideen
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für ökologisches Gärtnern

Details zu Ablauf des Wettbewerbs, zum Symposium und die Ausschreibungsunterlagen sind online erhältlich (siehe Link).

Die Aktion „Natur im Garten“ setzt sich seit über 18 Jahren für die Ökologisierung der Gärten und Grünräume in Niederösterreich ein. Über 14.700 GartenbesitzerInnen pflegen ihre Gärten streng nach den „Natur im Garten“ Kriterien ohne Pestizide, chemisch-synthetische Düngemittel und Torf. Zugleich wird großer Wert auf biologische Vielfalt und Gestaltung mit heimischen und ökologisch wertvollen Pflanzen gelegt. Bereits 216 Gemeinden verzichten bei der Grünraumbewirtschaftung auf Pestizide. Das „Natur im Garten“ Telefon beantwortete bislang über 500.000 Anfragen zu allen Themen rund ums ökologische Garteln.

 

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