Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Beim Ersatzkauf für die Arbeitsschuhe der Fahrzeuge greifen rund 2/3 der Lohnunternehmen bei anderen Anbietern zu und wählen nicht die beim Kauf der Neumaschine aufgezogene Reifenmarke.

Reifenwechsel

Für diese Neuanschaffungen geben 46 Betriebe bis zu 20.000 € im Jahr aus und 54 Unternehmen liegen noch darüber, vereinzelt mit bis zu 50.000 € und mehr.

Steigender Kostendruck lässt die Lohnunternehmer immer genauer hinschauen. Satte 31 % nannten den Preis als Auswahlkriterium für Traktorreifen. Eine Steigerung um mehr als das 4-fache binnen drei Jahren. Einzig das Verschleißverhalten liegt mit 43 Prozent noch davor.

Die 100 Teilnehmer vom Trend-Report konnten sich maximal für zwei Antworten entscheiden und nur drei Prozent wählten dabei die Marke als Kaufentscheid mit aus. Die Kaufargumente für Pneus bei den angehängten Fahrzeugen zeichnen ein ähnliches Bild. Als Kriterium liegt hier der Preis mit 25,6 % minimal an der Spitze, während sich die Punkte Laufeigenschaften, Traglast und Selbstreinigung dicht dahinter positionieren. So ist die Bedeutung der Selbstreinigung eines Reifens gegenüber dem Jahr 2014 um mehr als das Doppelte gestiegen, von 10 auf 23,1 Prozent.

Ein Dauerthema ist die Reifendruck-Regeltechnik. Bei der Frage „Legen Ihre Kunden größeren Wert auf Bodenschonung?“, beantworteten dies 61 von 100 Lohnunternehmern mit „Ja“. Die Regeldrucktechnik wird zunehmend beim Traktor bevorzugt, der in der aktuellen Umfrage mit 32,9 % vorne liegt und damit das gezogene Güllefass – aus der Umfrage von vor drei Jahren noch Favorit – auf Platz zwei verweist, von ehemals 39 auf nun 25,6 %. Tendenziell sind die Schlepperreifen länger auf Achse. Vorder- und Hinterreifen verzeichnen ein Plus bei der Nutzungsdauer mit über 4.500 Stunden im Vergleich zur letzten Erhebung zum Thema Reifen in LOHNUNTERNEHMEN. Alle Ergebnisse des LU Trend-Reportes finden Sie auch online (siehe Link).

 

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