Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Der von den Koalitionsfraktionen eingebrachte Antrag zur Stärkung des Garten- und Landschaftsbaus ist heute im Deutschen Bundestag verabschiedet worden. Darin fordern die Koalitionsfraktionen die Bundesregierung auf, den Gartenbausektor für die Gesellschaft entsprechend stärker zu fördern und im neuen Koalitionsvertrag zu verankern.

Bundesverband GaLaBau

„Der heute verabschiedete Antrag zum Gartenbausektor ist ein wichtiges Signal für unsere Branche und unterstreicht die wachsende Bedeutung des Garten- und Landschaftsbaus für die Gesellschaft. Insbesondere bei den Themen Klimawandel und grüne Stadtentwicklung kann unsere Branche wichtige Impulse liefern – dies haben die Abgeordneten mit der heutigen Entscheidung eindrucksvoll unterstrichen“, so BGL-Präsident August Forster.

In dem verabschiedeten Antrag wird der Branche des Garten- und Landschaftsbau unter anderem eine wichtige Bedeutung bei der Bewältigung der ökonomischen und klimatischen Herausforderungen beigemessen. Denn hochwertiges Grün in den Städten und Gemeinden hat vielfältige positive Wirkungen, es wirkt positiv auf das Klima, trägt zur Lärmminderung bei, reduziert den Feinstaub, stärkt das Regenwassermanagement, verbessert die Lebensqualität und entschärft soziale Brennpunkte. Nach Auffassung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft muss die Branche bei dieser Thematik stärker vom Bund unterstützt werden. So durch eine stärkere Forschung im Bereich Stadtgrün, z.B. zur klimawandelgerechten Pflanzenverwendung oder durch ein eigenständiges und langfristiges Förderprogramm für das Stadtgrün, das die Pflege und Ausstattung von Grünanlagen der Kommunen sicherstellt.

„Der Perspektivwechsel in der Politik hin zu einer Stadtentwicklung, die mehr auf lebendiges Grün setzt, nimmt immer mehr Gestalt an. Der heutige Antrag und das für Anfang Mai angekündigte Weißbuch zu „Grün in der Stadt“ sind ein guter Anfang zu einer wirklich grünen Stadtentwicklung, die auf Lebensqualität durch mehr Grün in den Städten setzt“ , so August Forster.

 

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