Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Bereits auf der GaLaBau 2006 in Nürnberg präsentierte WERNER mit einem Treibgasantrieb im Rasenmäher eine Innovation in diesem Sektor, die zeigt, dass aktiver Umweltschutz nicht zwingend zur Kostensteigerung führen muss. Bei in den letzten Jahren stetig gestiegenen Treibstoffkosten stellt der Treibgasantrieb auf der Kostenseite eine interessante Alternative dar, doch nicht nur dort - auch die Abgasqualität und die Feinstaubfreiheit der Auspuffgase sind bereits ein markantes Merkmal.

Ein schöner Zusatzeffekt bei der Verwendung umgerüsteter Benzinmotore: die sanftere Verbrennung im Vergleich zum Dieselmotor führt zu deutlicher Absenkung des Motorgeräusches und in Verbindung mit gummigelagerten Messerwellen der Sichelmähdecks und der dadurch gegebenen Entkoppelung der Körperschallübertragung zwischen Messer und Gehäuse zu stark reduzierten Lärmwerten. Selbstverständlich wird auch diese WERNER-Maschine mit biologisch abbaubarem Hydrauliköl betrieben. Das Basisfahrzeug hat dabei nichts von seinen Qualitäten einegbüsst. Frontmähwerk mit guter Übersicht für den Fahrer und eine große Aushebehöhe zum Überfahren von Bordsteinen, Hebelsteuerung für höchste Wendigkeit - hier war WERNER bereits 1987 Systemeinführer, Kraftstoffvorat für eine Tagesschicht, Kühlluftvorfilterung sind nur einige Details des sehr robust konzipierten SM 150 SFG.

Die Motorleistung liegt beim Einstiegsmodell unter Berücksichtigung der etwas geringeren Leistungsausbeute bei Gasbetrieb immer noch bei etwa 25 PS und somit im Bereich professionell betriebener Maschinen. Beim dieselgetriebenen Modell SM 150 SFD trägt WERNER einem Trend der letzten Jahre Rechnung. Zur Kosteneinsparung will der Kunde seine Rasenpflege mit weniger Schnitten pro Jahr ausführen, dabei aber in der Mähqualität kaum Abstriche hinnehmen. Hier bietet dieses Modell in Verbindung mit einem Feinschnittschlegelmähwerk eine interessante Lösung. Eine größere Mähgutmenge als Mulch in der Mähfläche zu belassen, bedingt im Wesentlichen eine gleichmässige Mähgutverteilung und eine gute Mähgutzerkleinerung. Eine gute Verteilung bieten prinzipiell alle Systeme mit horizontal liegenden Schneidwellen, also Spindelmäher und Schlegelmäher. Während der Spindelmäher aus Kostengründen an Bedeutung verliert, stellt der Schlegelmäher gerade hier eine interessante Alternative dar. Mit seiner aus der Extensivpflege bekannten Robustheit reduziert er deutlich die Einsatzkosten, lässt sich in der Rasenpflege aber nur dann einsetzen, wenn er sowohl am Halm als auch in der Zerkleinerung sehr gute Eigenschaften zeigt. Gerade hier zeigt der WERNER-Feinschnittschlegel seine Besonderheiten.

Die Mähgutzerkeleinerung mit Halmstücken von 3 - 5 cm liegt deutlich über dem Zerkleinerungsvermögen eines herkömmlichen Schleglers und auch über dem Zerkleinerungsvermögen der Stansartsichelmäher, die Musbildung, ein Nachteil bei Sichelmulchern insbesondere bei feuchtem Bewuchs, findet bei dieser Zerkleinerungsrate aber noch nicht statt. Ergebnis ist eine fein zerkleinerte glechmäßig verteilte Mähgutmasse, die optimale Voraussetzung für eine Verrottung in der Mähfläche. Dieses Resultat bedarf aber einiger technischer Bedingungen: Die Schneidenform der selbstschärfenden Messer entspricht der eines Sichelmessers, die Schnittgeschwindigkeit am Halm ebenso, die Mähgutzerkleinerung wird erreicht durch eine Kombination aus Messergeschwindigkeit und Gehäuseform.

Der kleinere Durchmesser des Mähkreises im Vergleich zur Sichel bedingt dann aber eine höhere Messerwellendrehzahl - WERNER-Feinschnittschlegel drehen 3600 UpM. Diese ist schwingungstechnisch und auch akkustisch beherrschbar. Eine Gummilagerung der Messerwellen bewirkt eine Entkopplung der Körperschallübertragung von Messerwelle in das wie ein Resonanzkörper wirkende Mähwerksgehäuse und erlaubt weiterhin, Vibrationen aufgrund der hohen Drehzahl vom Mähwerk und Fahrzeug zu dämpfen. Dabei hat das Schlegelsystem die Eigenschaft, auch hohen Bewuchs bearbeiten zu können, nicht verloren. Eine größere Mähgutmasse feiner zu zerkleinern bedingt dann eine entsprechend starke Motorisierung. Auch hier hat WERNER-Mähtechnik Neuheiten anzubieten.

Der SM 150 SFD kann ab 2007 mit 31 oder 42 PS motorisiert werden. Ein wassergekühlter Dieselmotor mit Direkteinspritzung, wahlweise mit Turbo, Fabrikat Yanmar, bietet ein für leistungsorientiertes Arbeiten erforderliches hohes Drehmoment mit entsprechender Durchzugskraft und somit eine deutliche Steigerung der Flächenleistung bei allen Bewuchsarten. Die kraftübertragenden Bauteile wurden entsprechend den gestiegenen Anforderungen verstärkt, selbstverständlich wird die Hydraulik weiterhin mit biologisch abbaubarem Hydrauliköl betrieben, das Tankvolumen ist für eine Tageschicht mit Überstunden ausreichend dimensioniert, eine Vorfilterung von Kühl- und Absaugluft reduziert die Verschmutzungsprobleme unter staubigen Einsatzbedingungen, Hebelsteuerung und optimale Übersicht über das Mähwerk führen zu entspanntem, schnellen und effektivem Mähen.

Auch das Modell ASM125/0,8 SFD mit zentraler Mähgutabsaugung, direkt aufgesatteltem Container und Hebelsteuetung wurde neu motorisiert, ein 31 PS wassergekühlter Direkteinspritzmotor treibt mit starkem Drehmoment die ohnehin schon üppig motorisierte Maschine an. Entsprechend dem erhöhten Drehmoment wurde auch der Messerwellenantrieb verstärkt, eine Messerwelle wird nun direkt von der Hydraulik, die phasenverschoben synchron laufende zweite Welle wird über einen Zahnriemen angetrieben. Vergleicht man die am Markt mittlerweile verstärkt angebotenen Zero-Turn-Mäher, so kann festgestellt werden, dass WERNER-Mähtechnik im Vergleich die stärkste Motorisierung anbietet, effektives Arbeiten unter Kostendruck im harten Wettbewerb wird somit erleichtert, der Trend zu weniger Schnitten pro Jahr kann voll erfüllt werden.

 

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