Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Kompetenz durch Theorie und Praxis wünschen sich die Personalabteilungen moderner Fachbetriebe, wenn sie auf dem freien Arbeitsmarkt auf die Suche nach neuen Mitarbeitern gehen. Doch immer schwerer findet sich qualifiziert ausgebildeter Nachwuchs, weiß Dipl.-Ing. Heiner Vollmer. Als geschäftsführender Gesellschafter des Planungsbüros für Wasserwirtschaft, Straßen-, Landschafts- und Bauleitplanung Ingenieur-Dienst-Nord (IDN) mit Sitz im Gewerbepark Oyten wünscht er sich zur Verbesserung der Situation eine praxisgerechte Hochschulbildung, damit die Studierenden frühzeitig Kontakt zur Praxis bekommen und engagiert sich in Zusammenarbeit mit der staatlich anerkannten, privaten Buxtehuder Hochschule 21 für eine zukunftsorientierte duale Ausbildung.

Bereits um die 100 Praktikanten wurden in den vergangenen 40 Jahren auf Bestreben der Geschäftsleitung beim IDN weitergebildet. Weil mit Prof. Dr.-Ing. Gerd Lange (inzwischen im Ruhestand) und Prof. Dr.-Ing. Rolf Anselm schon immer auch Ingenieure mit Lehraufträgen zur Geschäftsleitung vom IDN gehörten, pflegt das Unternehmen außerdem langjährigen Kontakt zu verschiedenen Hochschulen. "Die Zusammenarbeit mit den Hochschulen hat gezeigt, dass es nicht sinnvoll ist, die künftigen Ingenieure zunächst drei Jahre lang mit theoretischem Wissen voll zu stopfen, damit sie erst nach der Schule bemerken, was in der Praxis tatsächlich wichtig ist", so Heiner Vollmer.

Neben der klassischen Immatrikulation an der "Hochschule 21" beinhaltet die duale Ausbildung eine vertragliche Anstellung beim IDN oder einem anderen ausgewählten Partnerunternehmen. Studienbegleitende Praxisphasen ermöglichen dem Studenten ein echtes Mitarbeiten im künftigen Beruf. Neben der praktischen Ausbildung erhält der Student für seine Arbeit eine angemessene Vergütung. Studiengebühren und Lebensunterhalt können so während der Ausbildung erwirtschaftet werden.

Ein straffer Rhythmus von Theorie- und Praxisphasen bei einer verkürzten Studienzeit fordert hohen Einsatz und Engagement von den Studierenden. Trotzdem entscheiden sich immer mehr junge Menschen für diesen Ausbildungsweg. Nicht zuletzt, weil der Einstieg ins Berufsleben auf einer wesentlich anderen Stufe beginnt, als wenn die praktische Erfahrung erst nach dem Studium erworben werden muss.

So hat auch Timna Klose diese Möglichkeit gewählt. Seit Oktober 2007 absolviert sie ihr Studium an der Buxtehuder Hochschule. Im Januar 2008 begann ihr erster praktischer Teil beim IDN. Ihr Betreuer im Bereich der Wasserwirtschaft ist Dipl.-Ing. Jörg Kahlenberg. Er hat die Qualifikation, die von der Studentin angestrebt wird. Weil die Studien- und Praxisphasen im Rahmen der dualen Ausbildung jeweils geblockt sind, arbeitet die Studentin pro Ausbildungsjahr zwei volle Quartale beim IDN und kann so bereits in bestehende Arbeitsabläufe sowie in spezielle Projekte eingearbeitet werden. "Schon jetzt zu Beginn der ersten Praxisphase stelle ich fest, dass die Kombination von Theorie und Praxis mich enorm voran bringt. Mein theoretisches Wissen wird vertieft und durch den Praxisbezug fällt es mir wesentlich leichter, Zusammenhänge herzustellen und mir die wesentlichen Dinge zu merken", stellt die angehende Ingenieurin fest.

"Nach dem Abschluss des dreijährigen Bachelor-Studiengangs steht uns mit Timna Klose eine junge, motivierte und kompetente Fachkraft mit praktischer Erfahrung zur Verfügung", sagt Heiner Vollmer voraus und ergänzt: "Wir tun aktiv etwas gegen den Fachkräftemangel. Schließlich haben wir einen hohen Anspruch an unsere Mitarbeiter. Das verpflichtet auch, einen Beitrag zu guter Ausbildung zu leisten."

 

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