Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Kerawil, eines der renommiertesten mittelständischen Pflasterklinkerunternehmen und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Pflasterklinker, veranstaltete erstmals in größerem Umfang ein Fachseminar rund um Pflasterklinker. Die Resonanz war mit knapp 100 Teilnehmern aus Behörden, dem Garten- und Landschaftsbau sowie dem Baustoffhandel beachtlich. Ort der Veranstaltung war das Energie-Forum-Innovation in Bad Oeynhausen.

Foto von links nach rechts: Dipl.-Ing. D. Rosen, F. Schwagmeier, Dipl.-Ing. Irene Lohaus, Dr. L. Krakow, F. Weinert, Dr.-Ing. V. Tribius, Prof. Dr. M. Köhler (Foto: Kerawil Tonwerk Wilhelmshöhe GmbH)

Experten gaben praxisrelevante Empfehlungen, was bei der Planung, Ausschreibung, Ausführung und Gestaltung von Pflasterklinkerflächen besonders zu berücksichtigen ist, um Fehler und Risiken zu vermeiden. Dr. Lutz Krakow, Mitglied der Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien, ging auf die Entstehung des Tons ein und betonte seine Vielfalt, die sich in der Farbe am deutlichsten zeigt.

Die lange Lebensdauer von Pflasterklinkerflächen stand im Mittelpunkt des Vortrages von Dipl.-Ing. Dieter Rosen, Technischer Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Pflasterklinker. Ausführlich stellte Dipl.- Bauingenieur Frank Weinert vom Tiefbauamt der Stadt Bottrop dar, warum man sich dort für Pflasterklinker entschieden hat. Farbbeständigkeit, Schmutzresistenz, hochwertige Optik und das Nichtentstehen von Flickenteppichen nach Aufbrüchen waren die ausschlaggebenden Argumente. Am konkreten Objekt stellte er vor, wie die Durchführungsplanung erfolgte.

Die Bedeutung von Fuge und Bettung erklärte Prof. Dr. Martin Köhler von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und betonte insbesondere die Abstimmung von Fugenbreite und Körnung des Fugenmaterials. Die Fugenbreite spielte auch beim Vortrag des Sachverständigen Dr.-Ing. Volker Tribius eine zentrale Rolle, um Abplatzungen zu vermeiden. Ebenso unterstrich er die Bedeutung der Pflasterverbände, um die Standfestigkeit einer Fläche zu gewährleisten. Von einer Renaissance des Pflasterklinkers sprach Dipl.-Ing. Irene Lohaus, Landschaftsarchitekten BDLA. Sie stellte zwei Materialqualitäten des Pflasterklinkers in den Vordergrund, Alterungsfähigkeit und Farbstabilität.

Das große Interesse an der Veranstaltung hat Kerawil zum Anlass genommen, eine Reihe mit Fachseminaren aufzubauen. Alle Vorträge können kostenlos bei Kerawil angefordert werden.

 

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Kerawil Tonwerk Wilhelmshöhe GmbH

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