Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Chemische Pflanzenschutzmittel sollen Kulturpflanzen gegen Unkraut, Schädlinge und Krankheiten schützen. Sie sollen Ertragseinbußen und Ernteausfälle verhindern und die Qualität des Erntegutes absichern. Dennoch ist der Einsatz dieser Betriebsmittel umstritten:

Meldungen über Rückstände in Lebensmitteln, Nachweis im Trinkwasser und Auswirkungen auf Nützlinge führen mit großer Regelmäßigkeit zu kontroversen Diskussionen. Obwohl wissenschaftlich erforscht, gesetzlich geregelt, amtlich geprüft und zugelassen - Risiken für Umwelt und Gesundheit dominieren die öffentliche Wahrnehmung.

Das diesjährige Kolloquium der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft), das am 4. Dezember in Berlin stattfindet, wird sich in diesem Spannungsfeld bewegen und folgende Fragen in den Mittelpunkt stellen:

  • Führen wir eine Diskussion der Satten?
  • Ist die Landwirtschaft gegen-über Risiken mit Sehschwäche geschlagen?
  • Was ist die Zukunft des chemischen Pflanzenschutzes, ohne den wir die Flächenproduktivität verschlechtern würden und so auf Lebensmittel verzichten müssten. Wie bewerten wir Nutzen und Risiken?
  • Nach welchen Kriterien entscheidet der Gesetzgeber?
  • Wie sehen wir die Dinge als Konsumenten, als Produzenten?

Veranstaltungsort ist das Hotel Aquino, Tagungszentrum Katholische Akademie. Der Besuch der Veranstaltung ist aus organisatorischen Gründen nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 75,- EUR und umfasst die Teilnahme am Fachprogramm sowie die während der Tagung angebotenen Speisen und Getränke inklusive des Abendbuffets. Anmeldeschluss ist der 27. November 2013.

Das Programm mit den Anmeldeunterlagen sowie weitere Informationen sind bei der DLG, Eschborner Landstr. 122, 60489 Frankfurt am Main, Telefon 069/24788-310, Fax: 069-24788-114
oder E-mail: C.Braungardt(at)DLG.org, erhältlich.

Ausführliche Informationen so-wie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung sind auch im Internet zu finden.

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