Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Der Freistaat baut den Schutz vor dem Hochwasser an der Donau weiter aus. Das betonte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber beim Spatenstich zum zweiten Bauabschnitt für einen verbesserten Hochwasserschutz in Markt Windorf.

Beim Spatenstich in Windorf (Foto: stmuv)

"Der Schutz von Menschen hat oberste Priorität. Die Bürgerinnen und Bürger von Markt Windorf sollen in Zukunft vor einem hundertjährlichen Hochwasser geschützt werden. Rund zwanzig Häuser, eine Grundschule und ein Betrieb profitieren von den nun beginnenden Baumaßnahmen", so Huber. Der Hochwasserschutz für Markt Windorf wird in zwei Bauabschnitten verbessert. Im ersten Bauabschnitt wurde im Rahmen der Städtebausanierung eine neue, 30 Meter lange Ufermauer mitfinanziert. Mit dem zweiten Bauabschnitt sollen die Ortsteile Gellert und Edelfeld entlang des Perlbaches sowie die Grundschule vor rückstauendem Donauhochwasser geschützt werden. Dazu wird die bereits bestehende Hochwasserschutzmauer am Perlbach um 250 Meter verlängert.

Eine durch Flächenankäufe neu entstehende Freifläche wird zudem renaturiert. Huber: "Der naturnahe Ausbau verbessert gleichzeitig die Naherholungsqualität für die Bevölkerung. Der Markt Windorf erhält eine Grüne Lunge mitten im Ort. Die Spiel- und Erholungsflächen am Perlbach bieten Kindern und Erwachsenen Möglichkeiten zu entspannen und das Gewässer zu erleben." Die Gesamtkosten für den zweiten Bauabschnitt betragen rund 3,2 Millionen Euro.

"Angesichts des Klimawandels ist und bleibt effektiver Hochwasserschutz eine wichtige Zukunftsaufgabe für Bayern: Wir stellen uns dieser Herausforderung mit größtmöglichem Einsatz. Das ist Menschenschutz, Heimatschutz und Zukunftsschutz", so Huber.

Bis zum Jahr 2020 investiert Bayern insgesamt 3,4 Milliarden Euro für den Ausbau des Hochwasserschutzes. Seit 2001 wurden bereits 1,8 Milliarden Euro eingesetzt.

 

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