Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Bereits zu Beginn des Jahres 2014 beschloss der Kreistag einstimmig dem damals noch zu gründenden Förderverein Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland beizutreten. Nun nach einem Jahr seit Gründung gab der Vorstand im Kreishaus einen Überblick über die bereits geleistete Arbeit und weitere Ziele. Geladen zu diesem Termin waren Vorsitzende von Vereinen und Verbänden mit inhaltlichem Schwerpunkt Kultur und Umwelt sowie politische Vertreter der Region.

Der Vorstand des Fördervereins Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland (von links nach rechts): Carsten Bock , Anja Radtke, Dr. Frank Schoppa, Urte Steinberg, Reimer Meier, Dr. Heike Meyer-Schoppa, Klaus Fliegel, Martina Schneekloth, Andreas Köhler. Nicht mit im Bild: Linda Hoss-Rickmann. (Foto: Förderverein PB)

Grüne Vielfalt, gebündeltes Fachwissen und besondere Einrichtungen sind das Kennzeichen unserer Kulturlandschaft. Mit dem Auftritt auf der Internationalen Gartenschau (igs) 2013 in Hamburg ist es gelungen, viele Akteure der Region zu vernetzen, um diese Vielfalt präsentieren zu können. Die Gründung des Fördervereins Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland war die praktische Konsequenz zur Fortsetzung dieser erfolgreichen Vorarbeit. Der Vorsitzende Dr. Frank Schoppa und seine Stellvertreter Andreas Köhler und Reimer Meier betonten in ihren jeweiligen Vorträgen, wie wichtig es sei, dieses Netzwerk weiter auszubauen.

Schoppa unterstrich seine Freude darüber, dass bereits im Gründungsjahr Projekte angestoßen werden konnten, die das Vereinsziel Beispiel gebend für alle anschaulich machen würden. So setze das Grün-Projekt Rellingen zum Tag des Baumes 2015 ein Zeichen für die Wohlfahrtswirkung von Grün im kommunalen Bereich. Auch für das Projekt Baumpark Pinneberg werde zum Herbst 2015 mit dem Beginn der Erdarbeiten gerechnet, so dass schon im Frühjahr 2016 die Pflanzungen der ersten Bäume erfolgen könne. Weitere Projekte sind in Zusammenarbeit mit der Metropolregion Hamburg die Entwicklung multi-medialer „Entdeckerrouten durch die Kulturlandschaften“ und für das Pinneberger Baumschulland die Auswahl verschiedener Souvenir-Pflanzen, die sich Gäste mit nach Hause nehmen können.

„Wenn vom 23. bis zum 27. Juli diesen Jahres 300 Teilnehmer des Deutschen Rosenkongresses in unsere Kulturlandschaft kommen, um neben ihren Tagungsthemen auch Exkursionen in diverse Baum- bzw. Rosenschulen, das Rosarium Uetersen, das Arboretum, den Rosengarten Pinneberg und auch das Deutsche Baumschulmuseum zu unternehmen, dann freue ich mich schon jetzt darauf, ihnen eine ausgewählte Rose als Souvenir mitgeben zu können. Sie wird nicht nur bei den Delegierten der Deutschen Rosengesellschaft für eine langfristig blühende Erinnerung sorgen, sondern auch vieler Orts für unsere schöne Kulturlandschaft werben!“

 

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