Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Wie facettenreich und spannend das Thema Mensch und Garten ist, beweist das Fürstliche Gartenfest Schloss Fasanerie (Eichenzell bei Fulda) mit seiner internationalen Verkaufsausstellung und dem wechselnden Sonderthema jedes Jahr aufs Neue. Und so steht in diesem Jahr vom 22. bis 25. Mai ein ganz spezieller Ort im Mittelpunkt des Geschehens: der Lieblingsplatz im eigenen Garten!

Das Fürstliche Gartenfest (Foto: Schloss Fasanerie )

Dass dieser Raum des Wohlgefühls, den man besonders gerne aufsucht, um dort zu verweilen und Kraft zu tanken, nicht unbedingt zufällig entsteht, und dass Kreativität und Knowhow die fruchtbare Grundlage dafür sind, zeigen namhafte Profis der Gartengestaltung mit ihren Vorträgen – und natürlich der siegreiche Entwurf des Schaugartenwettbewerbs.

Petra Hirsch, Gartenplanerin aus Niedernhausen, bringt ‐ fachlich versiert ‐ interessierte Gartenfreunde auf den Weg zum individuellen Lieblingsplatz. Mit ihrem Vortrag zur Gestaltung stimmungsvoller Sitzplätze im Garten und dem Workshop „Spurensuche Lieblingsplätze“, bei dem die Teilnehmer im Park von Schloss Fasanerie Wissenswertes über die gekonnte Anlage von Wegen und besonderen Orten in Gärten und Parks erfahren, vermittelt sie jeweils praktisch anwendbares Basiswissen.

Sein Fachwissen stellt auch Tobias Mann zur Verfügung. Mit seinen Entwürfen für öffentliche und private Gärten gelingt es ihm höchst erfolgreich, ästhetische Blickfänge und Refugien der Ruhe zu kreieren. Die Vielzahl der Auszeichnungen, die er für seine Entwürfe erhielt, darunter der Architekturpreis der Bauhausstadt Dessau und der DGGL Garten‐Oskar 2014, sprechen für sich.

Spannende Beispiele seines von Reduktion und geometrischer Klarheit geprägten Stils stellt der Fuldaer Landschaftsarchitekt in seinem Vortrag anlässlich des Fürstlichen Gartenfests vor. Troubleshooter in Sachen Lieblingsplatz ist Hildegunde Henrich. Sie weiß Rat, wenn Gartenbesitzer in ihrem Garten nicht den "Wohlfühl‐Ort" finden, den sie suchen. Die Landschaftsarchitektin mit fundierten Kenntnissen der Geomantie und des Feng Shui arbeitet bei ihren Planungen nach energetischen Ansätzen und zeigt in ihrem Vortrag Beispiele erfolgreich umgesetzter Projekte.

Fast schon untertrieben ist das Prädikat „erfolgreich“ für das internationale Aufsehen, das Micky Remann mit seinen Weidenbauten erregt. Mit dem 1998 erbauten – besser gesagt erpflanzten – Auerworldpalast im thüringischen Auerstedt legte der Professor der Bauhaus‐Universität Weimar zusammen mit dem Architekten Marcel Kalberer den Grundstein für diese neue Architekturgattung. In seinem Vortrag stellt er faszinierende Beispiele der inzwischen weltweiten Weidenbaukunst vor.

Praktische Beispiele für Lieblingsplatzideen im fürstlichen Rahmen sind drei gartenfesteigene Projekte. Zu einem besinnlichen Moment auf dem Gartenfestrundgang lädt die Vesica am Obstgarten ein, wo die gemauerten und mit Stauden bepflanzten Hochbeete mit einzelnen Sitznischen Lieblingsplatzflair zaubern. Im Obstgarten selbst findet sich eine weitere Oase der Ruhe: Der vor drei Jahren von der Frankfurter Gartenarchitektin Ute Wittich angelegte Mustergarten an der Mauer des Obstgartens, an der, entlang des purpurfarbenen Stegs, eine reizvolle Ton‐in‐ Ton‐Bepflanzung mit Allium, Rosen und Clematis von Jahr zu Jahr üppiger blüht.

Kein Lieblingsplatz als solcher ist der Landschaftspark von Schloss Fasanerie. Er ist vielmehr ein Ort der Lieblingsplätze. Auf seiner Fläche von rund 100 Hektar lassen sich viele besonders schöne Orte ausmachen. Ob an den kunstvoll angelegten Seen, unter Baumgruppen, entlang der Alleen oder an einem der Pavillons – überall finden die Augen Halt und die Seele Ruhe. In aller Seelenruhe kann man übrigens auch den Weg zum Fürstlichen Gartenfest genießen. Die Mercedes‐Benz Niederlassung Fulda bietet Gartenfestbesuchern einen kostenlosen Shuttleservice aus der Stadt zum Schloss Fasanerie. So erreicht man sein Ziel entspannt und kann sich dabei noch von den Vorzügen der Mercedes‐Benz Modelle Citan, Vito und V‐Klasse überzeugen. Die haben, Dank des variablen und geräumigen Innenraums, einiges zu bieten und eignen sich besonders gut für den Platzbedarf von Familien, Sportbegeisterten und Hobbygärtnern – und für die Reise in die wunderbare Welt der Lieblingsplätze.

An folgenden Haltestellen haben die Besucher die Möglichkeit zu‐ und auszusteigen.

  • Mercedes‐Benz Niederlassung Fulda
  • ZOB, Bahnhof Fulda
  • Am Kreisel in Bronnzell – Fasaneriestraße
  • Schloss Fasanerie
 

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