Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Nach der Landesgartenschau in Apolda 2017 wird die nächste Landesgartenschau in Thüringen erst im Jahr 2024 stattfinden. Infrastruktur- und Landwirtschaftsministerin Birgit Keller (Die Linke) teilte dies am Dienstag in Erfurt im Rahmen der Pressekonferenz zur Landesgartenschau in Apolda 2017 mit. Die Pause zwischen den beiden Landesgartenschauen 2017 und 2024 wurde damit begründet, dass 2021 die Stadt Erfurt Veranstalter der Bundesgartenschau sein wird.

Landesgartenschau in Apolda 2017

Der Präsident des Fachverband für den Garten- und Landschaftsbau Hessen-Thüringen e. V. Jans Heger begrüßt die Entscheidung des Thüringer Kabinetts und dankt Ministerin Keller, die damit ein herausragendes Grünprojekt auf den Weg bringe. „Gartenschauen bieten einen ökologischen, ökonomischen und sozialen Mehrwert für die Stadt, der sich rechnet. Als Landschaftsgärtner zeigen wir die Vorteile des Grüns z.B. beim Klimawandel und bei der Feinstaubreduzierung gegenüber Politik und Gesellschaft auf“, so Heger.

Als Ausrichter der Landesgartenschau 2024 gibt es Keller zufolge bereits potentielle Kandidaten: So haben Greiz, Leinfelde-Worbis sowie die Region Werrabogen mit Creuzburg und Treffurt in Westthüringen großes Interesse angemeldet – die Bewerbungsphase für die LGS 2024 beginnt schon in einigen Wochen.

Dass die Ausrichtung einer Landesgartenschau einer wirtschaftlichen Konjunkturspritze gleichkommen kann, ist am Beispiel der LGS 2017 in Apolda gut zu erkennen. So wurden laut Keller in Apolda seit dem Beschluss im Jahre 2010 ca. 32 Millionen Euro in die Kreisstadt im Weimarer Land investiert, hiervon kämen 21 Millionen Euro aus dem Budget des Landes.

Apoldas Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand (Freie Wähler) rechnet bei der Landesgartenschau 2017 mit ca. 300.000 Besuchern und zeigt sich mit dem Stand der Vorbereitungen zufrieden. „65% der Bauvorhaben sind bereits vollendet. Wir sind auf gutem Weg und wollen ein guter Gastgeber sein“.

 

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