Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Im Jahr 2015 wurde in Deutschland auf einer Fläche von 25.700 ha Spargel angebaut. Das entspricht einer Steigerung von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit war Spargel im vergangenen Jahr flächenmäßig die Nummer 1 im deutschen Gemüseanbau.

Die geerntete Spargelmenge blieb mit 114.000 Tonnen nahezu konstant.

Die geerntete Spargelmenge blieb mit 114.000 Tonnen nahezu konstant. Zwei Drittel der Erntemenge wurden in Niedersachsen (25.200 Tonnen), Bayern (18.400 Tonnen), Nordrhein-Westfalen (18.000 Tonnen) und Brandenburg (15.300 Tonnen) erzeugt.

Christian Ufen, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Gemüsebau im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG), bewertet die Erweiterung der Flächen für den Spargelanbau positiv. „Die Verbraucher schätzen unser heimisches Gemüse. Gerade bei Spargel legen die Kunden größten Wert auf Regionalität, Saisonalität und hohe Qualität.“

Speisezwiebeln (11.100 Hektar) sowie Möhren und Karotten (9.600 Hektar) belegten Platz 2 bei den Anbauflächen im Freiland – 498.000 Tonnen Speisezwiebeln, 527.000 Tonnen Möhren und Karotten. Im Vergleich zum Vorjahr wurden mit 3,3 Millionen Tonnen insgesamt 7 Tonnen weniger Freilandgemüse geerntet, wobei dies insbesondere Kohlgemüse (–13 Prozent) sowie Wurzel- und Knollengemüse (–6 Prozent) betraf. Auch die Erzeugung von Gemüse im Gewächshaus und unter anderen Schutzabdeckungen ging 2015 auf etwa 146.000 Tonnen (–9 Prozent) zurück.

Die Zahl der Betriebe, die Gemüse oder Erdbeeren anbauten, sank 2015 auf 7.200 (–5 Prozent), während die Anbaufläche mit 135 000 Hektar konstant blieb. Die meisten Betriebe befanden sich in Baden-Württemberg (1.500 Betriebe), Bayern (1.300 Betriebe), Nordrhein-Westfalen (1 200 Betriebe) sowie Niedersachsen (1.100 Betriebe).

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