Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Anlässlich der Messe in Nürnberg hatte der Förderverein Landschaftsbau Hochschulen (FLH) nun schon zum 10. Mal die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer aus den Fachgebieten des Landschaftsbaues zu einem dreistündigen Treffen eingeladen. Neben den 22 Dozentinnen und Dozenten, die dieser Einladung gefolgt waren, konnte der Vorsitzende des FLH, Prof. Dr. W.-R. Kluth, auch Gäste aus dem Berufsstand begrüßen, die sich im Rahmen ihrer Verbandsarbeit besonders mit Bildungsfragen beschäftigen.

10. Hochschullehrertreffen

Gedankenaustausch (Fotos: Förderverein Landschaftsbau Hochschulen e.V.)

Nach einem Grußwort des BGL-Vizepräsidenten Erich Hiller widmete sich die Runde dem intensiven Gedankenaustausch über aktuelle Entwicklungen an den einzelnen Hochschulstandorten. Dabei zeigte sich, dass die Hochschullandschaft nach der ersten Bologna-Phase und den bereits erfolgten Reakkreditierungen nunmehr ein nach Dauer und Inhalt sehr differenziertes Studienangebot entwickelt hat. Die Hochschulen sehen sich räumlich, personell und finanziell angemessen ausgestattet – allerdings ist tendenziell eine zurückgehende Anzahl von Ersteinschreibungen zu verzeichnen.

Der anschließende Teil des Treffens widmete sich den Anforderungen, die die Unternehmen des GaLaBaues an die Absolventinnen und Absolventen der Hochschulen stellen – eine Fragestellung, die einerseits ein prinzipielles Dauerthema darstellt, andererseits aber vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der Erfahrungen mit den ersten Bachelor-Absolventinnen und –Absolventen als besonders virulent angesehen wird. Unter Moderation von Erich Hiller stellte der Bildungsreferent des BGL, Herr Johannes Bömken, die Ergebnisse einer dazu gebildeten Arbeitsgruppe vor. Dieses Papier wurde von den Dozentinnen und Dozenten angeregt diskutiert und als Basis für eine inhaltliche Weiterentwicklung begrüßt.

Über das aktuelle Studienangebot informierten 10 Hochschulen auf dem wiederum vom FLH unter Leitung des Geschäftsführers Dr. Michael Marrett-Foßen organisierten Hochschulforum mit jeweils selbst gestalteten Präsentationswänden. Ergänzt wurde diese Hochschulpräsentation durch ein Programm aus 23 unterschiedlichen Kurzvorträgen, das regen Zuspruch fand. Insgesamt konnte so den interessierten Messebesuchern ein guter Einblick in das Hochschulwesen Deutschlands im Bereich Garten- und Landschaftsbau gegeben werden.

 

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