Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Vom 28. bis 30. Oktober 2016 kamen Berufsschullehrer, Ausbilder und Ausbildungsberater der zuständigen Stellen zur Bundesfortbildungstagung des Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) in der Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg zusammen. Die erfolgreiche Tagung regte den Dialog zwischen den Verantwortlichen für die gärtnerische Ausbildung zum Schwerpunktthema „Integration von Flüchtlingen in die gärtnerische Ausbildung“ an.

Die erfolgreiche Tagung regte den Dialog zwischen den Verantwortlichen für die gärtnerische Ausbildung an. (Foto: ZVG)

Der regionale Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit brachte dabei die Teilnehmer auf den neuesten Stand zur rechtlichen Situation und zu Beschäftigungsformen von Flüchtlingen. Birgit Müller-Ghandour berichtete für den Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen e. V. über Erfolge und Hindernisse bei der Integration aus Sicht der gartenbaulichen Betriebe. Das „An- und Weiterkommen Neuzugewanderter im Ausbildungssystem am Beispiel Berlin“ beleuchtete der Vortrag von Regina Fuhrmann, Peter- Lenné-Schule Berlin/OSZ Agrar und Umwelt und sorgte für einen regen Austausch unter den Beteiligten.

Der leidenschaftliche Vortrag von Jens Schachtschneider, Inhaber von Schachtschneider Stauden und Marketing aus Neerstedt, zur Initiative „T.A.G. – Top Ausbildung Gartenbau“ war für viele Teilnehmer ein Highlight der Tagung. Als Ausbilder und Mitbegründer der Initiative steht er für Ausbildungsqualität nach dem Prinzip „Wer gute Azubis will, muss für eine gute Ausbildung sorgen!“.

Ein Hauptziel der Tagung ist es, die Teilnehmer anzuregen über die eigene Fachrichtung hinaus zu blicken und den Informationsaustausch untereinander anzuregen. Dazu trug zum einen der interessante Vortrag von Holger Hachmann, Inhaber von Hachmann Baumschule aus Barmstedt, zu den neuesten Trends bei Gehölzen bei. Aber auch die Inwertsetzung von Blumen und Pflanzen wurde von Michael Legrand vom Grünen Medienhaus lebendig thematisiert.

Traditionell konnten im Rahmen der „Methodenkiste“ Methoden für den Einsatz in der Ausbildung zur Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten vorgestellt und erarbeitet werden. Jedes Jahr bietet die Tagung so eine ideale Plattform für den wertvollen Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Partnern des dualen Systems. Interessierte können sich bereits jetzt den Termin für die Bundesfortbildungstagung vom 27. Bis 29. Oktober im nächsten Jahr vormerken.

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