Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Bei bestem Wetter und vor mehr als 400 geladenen Gästen wurde die 6. Hessische Landesgartenschau 2018 in Bad Schwalbach von Ministerpräsident Volker Bouffier feierlich eröffnet.

Ministerpräsident Volker Bouffier eröffnet die Landesgartenschau in Bad Schwalbach

Heike Troue (FGL-Geschäftsführerin), Michael Falk (Geschäftsführer der LGS Bad Schwalbach), Ministerpräsident Volker Bouffier und Martin Hußmann (Bürgermeister von Bad Schwalbach)

Herrliches Wetter lockte unzählige Besucher nach Bad Schwalbach (Fotos: FGL Hessen-Thüringen)

Neben Landrat Frank Kilian und Bürgermeister Martin Hußmann sprach der Präsident des Zentralverbandes Gartenbau Jürgen Mertz für die grüne Branche ein Grußwort. An der folgenden Diskussionsrunde nahmen neben Umweltministerin Priska Hinz u.a. auch Heike Troue (Geschäftsführerin des Fachverbandes Garten,- Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e.V.) und Victor Kamphausen (Vorsitzender Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA), Landesverband Hessen e.V.) teil.

Zu den Highlights der Bad Schwalbacher Landesgartenschau gehören neun Schaugärten, die zum Verweilen, Entspannen, Träumen, Genießen, Naschen, Kochen und Baden einladen. Auch die Themen Wein und Esskastanie wurden in den Gärten umgesetzt. Die Landschaftsgärtner zeigen ihr Können in den Schaugärten nicht nur im Umgang mit Pflanzen und Steinen. Auch Licht und Wasser werden zeitgemäß und ideenreich einbezogen. Die Besucher sind eingeladen, die Schaugärten zu bewerten. Der schönste Schaugarten wird zum Ende der Landesgartenschau durch die Stimmen der Besucher ermittelt.

Schon jetzt erblüht die Stadt Bad Schwalbach und wird auch darüber hinaus wirtschaftlich enorm durch die Landesgartenschau gewinnen. Andere Städte profitieren auch Jahre danach von einer Landesgartenschau. Bad Schwalbach zeigt eindrücklich, dass auch kleinere Städte eine Landesgartenschau auf die Beine stellen können. Die wirtschaftliche Kraft und Attraktivität der kleinen und mittleren Städte zu fördern, stärkt den umliegenden ländlichen Raum und wirkt der Landflucht und dem Zuzug in Großstädte entgegen.

FGL-Geschäftsführerin Heike Troue betonte, das Beispiel Süddeutschland zeige, dass Landesgartenschauen noch mehr Potenzial entwickeln, wenn sie durch eine jährliche Regelmäßigkeit zum festen Sommerritual für Familien, Gartenbesitzer und Naturliebhaber werden. Beeindruckende Besucherzahlen tragen damit auch zum wirtschaftlichen Erfolg für die beteiligten Städte und Gemeinden bei.

Noch bis zum 07. Oktober können die Besucher die Landesgartenschau erleben. Die erste Landesgartenschau fand in Hessen 1994 in Fulda statt. Danach folgten Hanau (2002), Bad Wildungen (2006), Bad Nauheim (2010) und Gießen (2014).

 

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