Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Am vergangenen Sonntag hatte die Landesgartenschau in Bad Schwalbach zum letzten Mal Ihre Tore geöffnet: Fünfeinhalb Monate lang konnten sich die Besucher der Landesgartenschau in Bad Schwalbach an einer wechselnden Blütenpracht erfreuen.

Die Gewinner des Fachjurypreises: Johannes Ehlers, Jurymitglied Thorsten Emmermann, Johannes Schießer, Landschaftsarchitektin Sabine Brusius, Jurymitglied Marcus Schlag, Karsten Hain und Jens Wichmann, Landschaftsarchitektin Claudia Berger-Syska und FGL-Präsident Jens Heger (v.l.n.r.)

Die Gewinner des Publikumspreises: Johannes Schießer, Landschaftsarchitektin Sabine Brusius, Jens Heger, Claudia Berger-Syska, Karsten Hain und Jens Wichmann, Landschaftsarchitektin Ulrike Mecke und Michael Theune (v.l.n.r.) Fotos: FGL Hessen-Thüringen

Bei der Abschlussveranstaltung betonten sowohl Bürgermeister Martin Hußmann, als auch Jens Heger, Präsident des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V., dass Landesgartenschauen ein wichtiges Instrument der Stadt- und Regionalentwicklung sind. Denn die Stadt Bad Schwalbach selbst ist regelrecht aufgeblüht: Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel werden auch langfristig von der gestiegenen Attraktivität Bad Schwalbachs profitieren, nicht umsonst verzeichnet die Stadt einen Bevölkerungszuwachs.

So wundert es nicht, dass das Land Hessen derzeit über einen engeren Rhythmus in der Abfolge der Landesgartenschauen und ihre stärkere Ausrichtung auf kleinere Städte nachdenkt. Mehr Städten und Kommunen soll so die Möglichkeit eröffnet werden, mit Hilfe einer Gartenschau städtebauliche und grünordnerische Herausforderungen zu bewältigen. Damit wird nicht nur die Stadt, sondern auch der umliegende ländliche Raum erfolgreich gestärkt.

Landesgartenschauen spiegeln darüber hinaus auch traditionell die Leistungsfähigkeit des gärtnerischen Berufsstandes und der Garten- und Landschaftsarchitekten wider: Insgesamt neun unterschiedliche Schaugärten wurden auf der Landesgartenschau in Bad Schwalbach von den Vertretern des Berufsstandes errichtet. Gärten zum Wohnen und Wohlfühlen, naturnahe oder architektonisch gestaltete Gärten, eben Orte zum Leben.

Alle Unternehmen, die sich an den ca. 100qm großen Schaugärten beteiligt haben, haben hervorragende Arbeit geleistet. Um diese Leistung zu würdigen, hat die Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen-Thüringen GmbH einen Publikumspreis und einen Fachjurypreis ausgelobt. Mitglieder der Fachjury waren Prof. Dr. Alexander Birgelen (Hochschule Geisenheim University), Thorsten Emmermann (Gartencenter Emmermann in Wiesbaden), Marcus Schlag (designierter Geschäftsführer der Landesgartenschau Fulda 2023), FGL-Präsident Jens Heger und Landschaftsarchitektin und Mitglied des hessischen bdla-Vorstands, Frau Claudia Berger-Syska.

Gemeinsam mit Jens Heger verlieh Berger-Syska jeweils drei Preise. Dabei betonte sie, dass es der Jury sehr schwer gefallen sei, die Gewinner des Fachjurypreises zu definieren, schließlich seien alle neun Schaugärten einzigartig, fachlich einwandfrei und darüber hinaus sehr ansprechend gestaltet.

Die Gewinner des Fachjurypreises sind:

  1. Platz: SCHIESSER Gartengestaltung Baumpflege GmbH aus Königstein und Planerin Sabine Brusius aus Hattersheim
  2. Platz: Garten und Landschaftsgestaltung Hain GmbH aus Gedern und Hain GmbH & Co. KG aus Glashütten
  3. Platz: Ehlers Garten- und Landschaftsbau GmbH aus Dreieich und Planerin Anette Schött aus Büdingen

An der Stimmabgabe für den Publikumspreis haben sich über 7600 Besucher beteiligt.

Die Gewinner des Publikumspreises sind:

  1. Platz: Garten und Landschaftsgestaltung Hain GmbH aus Gedern und Hain GmbH & Co. KG aus Glashütten
  2. Platz: SCHIESSER Gartengestaltung Baumpflege GmbH aus Königstein und Planerin Sabine Brusius aus Hattersheim
  3. Platz: Theune die Gärtner GmbH aus Heidenrod, sowie Planerin Ulrike Mecke aus Hofheim
 

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