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Sieben Männer, drei Fahrzeuge und 5.000 Kilometer Eis. Im vergangenen Frühjahr fuhr ein isländisch-amerikanisches Expeditions-Team innerhalb von 20 Tagen von der Südküste Grönlands bis zum nördlichsten Punkt der Insel und zurück. Eines der Spezialfahrzeuge von Arctic Truck wurde mit Nokian Hakkapeliitta 44 Reifen ausgestattet, die für solch harte Winterbedingungen wie geschaffen sind. Dieses Abenteuer im kompromisslosen arktischen Klima war ein harter Test – sowohl für die Teilnehmer als auch das Equipment.

Spezialfahrzeuge von Arctic Truck (Foto: Nokian Tyres GmbH)

Die Nokian Hakkapeliitta 44 Reifen standen einer ernstzunehmenden Herausforderung gegenüber. Das Abenteuer mit dem Namen „Expeditions7“ startete in Isortoq an der Südspitze Grönlands und führte nach Wulff-Land im äußersten Norden des Landes. Der Großteil der Strecke verlief über den kontinentalen Gletscher, der sich über mehrere tausend Kilometer erstreckt und an manchen Stellen über drei Kilometer dick ist.

Während der Reise sammelten die Expeditionsteilnehmer Wetterdaten und Schnee- sowie Eisproben, die sie später zu Forschungszwecken an Universitäten übergaben. Die Expedition dauerte fast drei Wochen, bis das Team letztendlich die Ortschaft Sisimiut an der westlichen Küste Grönlands erreichte. Die gesamte zurückgelegte Fahrtstrecke betrug 5.169 Kilometer.

Vorwärtskommen trotz Herausforderungen

Die rauen Bedingungen in Grönland beanspruchten die Fahrer und ihre Fahrzeuge auf das äußerste. Tatsächlich rutschte eines der Fahrzeuge während der Vorbereitungen teilweise in einen eisbedeckten Fluss.

„Der härteste Teil war die Abreise und das Finden einer sicheren Route von der Meereisdecke auf die dicke kontinentale Eisschicht“, sagt Emil Grimsson, einer der Gründer von Arctic Trucks und Teilnehmer der Expedition. „Wir fuhren auf dünnem Flusseis, als eines unserer Fahrzeuge plötzlich einbrach. Glücklicherweise war das das Schlimmste, das uns auf der Reise passiert ist und wir konnten unsere Reise nur um ein paar Tage verspätet beginnen.“

Unterwegs musste sich die Expedition einigen weiteren Herausforderungen stellen. Ständig wechselndes Winterwetter und Schneestürme mit null Sicht verlangsamten das Vorankommen. Auf den langsamsten Etappen kamen die Fahrzeuge nur auf etwa zehn Kilometer pro Stunde. Die niedrigste Temperatur betrug -40 Grad Celsius. Dennoch zeigte sich Grönland während der Reise auch von seiner schönen Seite.

„Den Gletscher in seiner gesamten Pracht zu sehen, war atemberaubend“, verrät Grimsson. „Unsere Ankunft in Wulff-Land nach einer tagelangen Fahrt über Eis war auch ein Erlebnis. Der Ort war beeindruckend – fast unwirklich. Ich bin mir nicht sicher, ob jemand mit einem Fahrzeug jemals zuvor so weit nach Norden gefahren ist.“

Das Equipment bis zum Äußersten treiben

Grönlands karge, schöne und unberührte Landschaft ist keine einfache Reiseroute, auch nicht für die erfahrensten Fahrer. Deshalb verließ sich die Expedition auf eine hochmoderne Ausstattung, um Gletscher, felsiges Gelände und Schneewehen zu bewältigen. Das Team wählte drei spezialangefertigte Fahrzeuge des aus Island stammenden Unternehmens Arctic Trucks – die gleichen Fahrzeugtypen, die auch bei antarktischen Expeditionen zum Einsatz kommen. Das neueste Fahrzeug wurde mit den Hochleistungsreifen Nokian Hakkapeliitta 44 des weltweit nördlichsten Reifenherstellers Nokian Tyres ausgestattet. Der Reifen verfügt über eine Reifenmischung, die speziell für Grip und Langlebigkeit bei sehr kalten Temperaturen konzipiert ist.

„Ich wollte aufgrund meiner vorherigen Erfahrungen Nokian Hakkapeliitta Reifen fahren. Diese Reifen bewältigen extreme Bedingungen und arbeiten unglaublich gut, auch wenn die Temperaturen auf bis zu -40 Grad Celsius sinken“, sagt Grimsson.

Ein Nokian Hakkapeliitta Reifen wiegt 70 Kilogramm und hat einen Durchmesser von über einem Meter. Der robuste Reifen entstand 2017 als Ergebnis einer langjährigen Kooperation zwischen Nokian Tyres und Arctic Trucks.

„Auf weichem Schnee braucht man große Reifen mit genug Raum für Luft“, ergänzt Grimsson. „Man kann die Reifenkontaktfläche anpassen, indem man den Luftdruck reguliert. Ein breiter Reifen hat bessere Tragfähigkeiten und wird nicht so weit in den Schnee versinken wie ein schmaler Reifen.“

Ist genug Kraftstoff verfügbar?

Einer der wichtigsten Schritte im vorbereitenden Planungsprozess war die exakte Kalkulation des Kraftstoffverbrauchs. Auf dem Gletscher gibt es keine Tankstellen.

„Zum Glück verbrauchten wir letztendlich weniger Kraftstoff als wir ursprünglich berechnet hatten“, sagt Grimsson. „Die Nokian Hakkapeliitta Reifen besitzen eine gute Kraftstoffeffizienz.“ Das Team zog mehr als die Hälfte des Kraftstoffs auf Schlitten hinter den Fahrzeugen her.

„Das war das erste Mal, dass wir Kraftstoff in Blasenbehältern auf Schlitten hinter den Fahrzeugen hergezogen haben“, erinnert sich Grimsson. „Wir hatten Probleme, die Behälter auf den Schlitten zu sichern und die Schlitten einigermaßen heil über das harte Gelände zu bringen.“

Ein einzigartiges Erlebnis

Das dreiwöchige Abenteuer schweißte die sieben Expeditionsmitglieder eng zusammen und jeder im Team trug seinen Teil zur Reise bei, vom Kochen über Fahrzeugreparaturen bis hin zum Fotografieren. Wie also war die Reise?

„Auf alle Fälle eine einmalige Erfahrung“, sagt Grimsson. „Auf solchen Reisen erlebt man eine andere Realität. Man konzentriert sich nur auf das Hier und Jetzt, genießt den Moment und vergisst alles andere.“

Die Expeditionsteilnehmer waren: Greg Miller (Leiter), Scott Brady, Clay Croft, Dr. Jon Solberg und Kurt Williams aus den Vereinigten Staaten sowie Emil Grimsson (Co-Leiter) und Torfi Johannsson aus Island.

 

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Tel.: +49 (0)911/52755-0
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Web: http://www.nokiantyres.de

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