Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Das ehrenamtliche Engagement ist unverzichtbarer Pfeiler im Natur- und Umweltschutz. Das betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber bei der Verleihung des Grünen Engels an 16 Ehrenamtliche aus der Oberpfalz gestern in Regensburg.

Vor-Ort-Termin mit dem Isartalverein (Foto: © Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz)

"Wir wollen die freiwilligen Helfer in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Ohne Ehrenamtliche geht in Bayern nichts, sie sind das Rückgrat des Naturschutzes in Bayern. Über eine Million Menschen engagiert sich im Freistaat in anerkannten Naturschutzverbänden. Das herausragende Engagement der Menschen trägt maßgeblich zum Schutz der Natur und zum Erhalt der Artenvielfalt in Bayern bei", erklärte Glauber.

Die Ehrenamtlichen kümmern sich dabei um bedrohte Tiere und Pflanzen. Sie pflegen auch wertvolle Biotope oder engagieren sich für die Umweltbildung. Der wirtschaftliche Wert der ehrenamtlichen Leistungen im Naturschutz in Bayern wird auf jährlich rund 23 Millionen Euro geschätzt. Um das wertvolle Engagement im Umweltbereich gebührend zu würdigen, verleiht das Bayerische Umweltministerium seit 2011 den "Grünen Engel".

Folgende Personen wurden ausgezeichnet:

  • Adelheid Bleicher, Christiana Göttlein, Katharina Strunz, Beratzhausen
  • Josef Ernst, Waldsassen
  • Günter Klein, Trabitz
  • Manfred Klemm, Ebermannsdorf
  • Marianne und Ulrich Laepple, Bernhardswald
  • Paul Meuer, Moosham/Mintraching
  • Klaus Pöhler, Neunburg vorm Wald
  • Andrea Rothamer, Barbing
  • Simone Schaller, Weiden in der Oberpfalz
  • Egbert Schelbert, Regensburg
  • Dietmar Strasser, Pemfling
  • Wasserwacht Hahnbach, Angela Wiesnet (stellvertretende Vorsitzende)
  • Anton Wolf, Tännesberg
 

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