Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Viele Testrodungen waren nötig, um die bestmögliche Form für die Original-Wurzelratte zu finden. Als sie im Jahr 2009 auf den Markt kommt, sind die zunächst produzierten zehn Exemplare innerhalb weniger Tage verkauft. Heute ist das Rodungsmesser fester Bestandteil des Arsenals von Garten- und Landschaftsbauern sowie Bauhof-Mitarbeitern – und sogar im Tiefbau wird die Wurzelratte eingesetzt.

Wurzelratte

(Fotos: WUROTEC)

Dass das Roden mit einer Fräse so viele Nachteile hat, störte den Entwickler der Wurzelratte, den Fachagrarwirt für Baumpflege und -sanierung Hartmut Neidlein: Reichweite nur bis etwa 40 cm unter Erdniveau, keine Komplettrodung der Stark- und Seitenwurzeln möglich, wodurch Stubben- und Wurzelreste im Boden bleiben und die Neupflanzung schädigen können. Dazu die Herausforderung, in engen Baumbeeten zu arbeiten.

Die Idee zur Entwicklung eines Rodungsmessers kam ihm auf dem Bagger: „Ich habe mich gefragt: Warum nicht die ganze Kraft des Baggers durch ein Anbauwerkzeug auf einen Punkt bzw. auf eine Schneide konzentrieren, die das Holz Stück für Stück aufbricht?“ Nach zahlreichen Testrodungen mit verschiedenen Prototypen und vielen Berechnungen ist die ideale Form und Verarbeitungsmethode gefunden: Die Wurzelratte verfügt über die notwendige Zähigkeit und Stabilität sowie den besten Winkel, um Wurzelstöcke zu zerkleinern und Wurzeln im Erdreich aufzuspüren. Heute ist die dritte Generation des Baggeranbauwerkzeugs im Handel.

Ob Kleingarten oder Straßenbau: Wurzelratten in jeder Größe

Zunächst wurde das Rodungsmesser auf die üblichen Baggergrößen von Garten- und Landschaftsbauern zwischen zwei und sechs Tonnen ausgelegt. Doch der Bedarf war breiter: Galabauer wollten eine kleinere Wurzelratte für Minibagger, Kommunen eine größere für Mobilbagger und Tiefbauunternehmen eine noch größere für Baufeldräumungen oder den Straßenbau. „Wir waren selbst überrascht von der großen Nachfrage und haben dann weitere Größen für unterschiedliche Arbeitsbereiche entwickelt“, erinnert sich Hartmut Neidlein.

Heute gibt es die Wurzelratte für Bagger von 1 bis 30 Tonnen, der Markenname ist in vielen Ländern bekannt: Baumaschinenhändler im deutschsprachigen Raum, aber auch in Großbritannien, Frankreich, Holland oder in osteuropäischen Ländern haben sie im Sortiment. Für die Anwender erweist es sich als großer Vorteil, dass die Wurzelratte kaum gewartet werden muss: Einfach ab und zu nachschleifen, damit der Rodungswinkel stimmt, dann rodet sie auch bis zum nächsten Jubiläum einwandfrei.

 

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