Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Am 1. März 2020 startete die zweite Staffel des Grünberg Zertifikats – Gartentherapie bei der Bildungsstätte Gartenbau. 17 motivierte Teilnehmer aus der grünen (Gartenbau) und weißen (Medizin) Branche werden bis Ende des Jahres in 4 Modulen tiefe Einblicke in das Thema erhalten und gartentherapeutische Interventionen trainieren.

Angehende Gartentherapeuten in der Bildungsstätte Gartenbau (Foto: Bildungsstätte Gartenbau)

Die Maßnahme ist von der Internationalen Gesellschaft Gartentherapie anerkannt und kann mit einem anschließenden Praxisnachweis rasch zur Anerkennung als „Gartentherapeut nach IGGT“ führen. Vermittelt wird das Wissen von Referenten, die direkt aus der Praxis kommen und somit den Teilnehmern wertvolle Kenntnisse aus ihrem Erfahrungsschatz weitergeben.

Andreas Niepel als zentraler Motor der Gartentherapiebewegung in Deutschland erörterte zu Beginn die „Gartentherapeutischen Grundlagen“. Im Laufe der Woche gab der Direktor der Bildungsstätte Matthias Hub einen Workshop zu den notwendigen „Gärtnerischen Grundlagen“ für die Gartentherapie. Mit großer Begeisterung übten sich die Teilnehmer in der praktischen Pflanzenvermehrung: von der Aussaat über die Stecklings-Vermehrung bis zum Topfen, dabei wurden die Teilnehmer für die unterschiedlichsten möglichen Beeinträchtigungen von Klienten bei diesen Handgriffen sensibilisiert. Dr. Thomas Jacoby gab einen tiefen Einblick in die „Medizinischen Grundlagen“. Silvia Jacobi und Claudia Frank befassten sich mit dem Themenbereich Gartenplanung, Pflanzenverwendung, Heilkräuter. Sie zeigten auf, was bei einer patientengerechten Planung zu beachten ist und gaben umfängliche Pflanzenkenntnisse an die sehr interessierte Gruppe weiter.

Die Bildungsstätte hat bereits erste Anmeldungen für die Modulreihe 2021 vorliegen. Bei Interesse gibt es weitere Informationen auf der Homepage (siehe Link).

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