Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

In einer turbulenten Zeit bietet die NürnbergMesse allen ihren Kunden und Messe-Teilnehmern so viel Planungssicherheit und Transparenz wie unter diesen Umständen möglich. Für die GaLaBau, Internationale Leitmesse für Planung, Bau und Pflege von Urban-, Grün- und Freiräumen, werden derzeit Sicherheits- und Hygienemaßnahmen entwickelt, die einen reibungslosen Ablauf vom 16.-19. September im Messezentrum Nürnberg unterstützen sollen. Die Stimmung in der Branche sowie der Anmeldestand sind weiterhin sehr positiv.

Eingangsbereich 2018 (Foto: NürnbergMesse GmbH)

„Wir planen nach aktuellem Stand fest mit der Durchführung der GaLaBau vom 16. bis 19. September 2020. Aktuell erreichen uns wieder positivere Nachrichten zu Öffnungen von Restaurants und Hotels, viele Verbote werden mittlerweile gelockert beziehungsweise aufgehoben, vereinzelt sind bereits europäische Grenzöffnungen möglich. Selbstverständlich nehmen wir die Gesundheit unserer Aussteller und Besucher nicht auf die leichte Schulter. In den letzten Wochen haben wir intensiv an einem Hygiene- und Sicherheitskonzept für unsere Herbstmessen gearbeitet. Wir sind sehr optimistisch: Die GaLaBau ist zum einen nicht direkt durch das Veranstaltungsverbot bis zum 31. August betroffen. Zum anderen haben wir als Veranstalter einer viertägigen Fachmesse im rein geschäftlichen Umfeld ganz andere Möglichkeiten und Voraussetzungen, Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten, als es auf anderen Großveranstaltungen wie Konzerten oder Volksfesten der Fall wäre“, erklärt Stefan Dittrich, Leiter der GaLaBau bei der NürnbergMesse.

Ein weiterer wichtiger Faktor: Die GaLaBau-Branche wurde durch die Corona-Pandemie nicht so hart getroffen wie es in vielen anderen Branchen leider der Fall ist. Auch wenn sich wie allgemein in der Gesellschaft unterschiedliche Stimmungsbilder abzeichnen – der Wunsch nach einer Veranstaltung im Herbst ist von Ausstellerseite aus klar gegeben, der Anmeldestand weiterhin sehr gut. Lutze von Wurmb, Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V., des Ideellen Trägers der GaLaBau, ist guter Stimmung: „Wir Landschaftsgärtner sind optimistisch, dass unsere Messe GaLaBau und damit das grüne Klassentreffen im September stattfinden wird. Mein Betrieb plant fest mit einem Besuch. Nur in Nürnberg können wir an vier Tagen die Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der gesamten GaLaBau-Branche in all seinen Facetten erleben. Für die grüne Branche ist die GaLaBau das wichtigste Ereignis schlechthin. Dabei sind wir uns natürlich der besonderen, dann auch zu lebenden äußeren Umstände bewusst, die das Ergebnis aber nicht trüben werden.“

Gerhard Zäh, Präsident des Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e. V., ergänzt: „Die Geschäfte in unserer Branche laufen aktuell sehr gut. Unsere Mitglieder sind bis dato durch die Corona-Pandemie in ihrer baulichen Tätigkeit nur marginal beeinflusst worden, da die Bautätigkeiten im gesamten Bundesgebiet weitergeführt wurden. Viele unserer Mitglieder haben den Besuch der Fachmesse GaLaBau im September fest eingeplant. Auch wenn die Fachmesse sicherlich unter speziellen Rahmenbedingungen stattfinden muss, ist der persönliche Austausch mit der Branche, Kollegen und Lieferanten sehr wichtig. Ich gehe davon aus, dass die NürnbergMesse hier auch ein spezielles Sicherheitskonzept erarbeiten wird. Unsere Mitglieder können sich derzeit nicht vorstellen, dass die GaLaBau 2020 ausfallen wird. Insoweit ist eine Fachmesse auch nicht mit unserem Oktoberfest in München vergleichbar.“

Auch Knut Weidenhammer, Abteilungsleiter Planung und Bau, Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg, unterstützt die GaLaBau: „Wir wissen aktuell alle nicht wie es im September 2020 aussieht. Trotzdem plane ich fest mit einem Besuch der GaLaBau 2020. Natürlich ist uns bewusst, dass die Veranstaltung in einem besonderen Umfeld stattfindet. Der persönliche Kontakt ist mir wichtig, ebenso wie ein Produkt nicht nur im Internet zu sehen, sondern es auch anfassen und ‚begreifen‘ können. Daher brauchen wir die Messe. Es versteht sich von selbst, dass entsprechende Rahmenbedingungen wie z. B. Hygienevorkehrungen getroffen werden müssen.“

Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen für die GaLaBau

Die NürnbergMesse steht mit lokalen Behörden und der bayerischen Staatsregierung im Austausch, prüft laufend die konkreten Rahmenbedingungen für kommende Veranstaltungen und entwickelt darauf abgestimmte Durchführungskonzepte. Dazu zählen neben Maskenpflicht und Abstandsregelungen weitere Punkte wie eine Gleichverteilung der Besucher, kein Vor-Ort-Ticketverkauf, kontaktloses Bezahlen, der Verzicht auf Abendveranstaltungen sowie eine Vollregistrierung aller Teilnehmer zur optimalen Nachverfolgbarkeit. Der aktuelle Stand aller Maßnahmen, die für die Sicherheit vor Ort getroffen werden, ist einsehbar unter: 1. Link

Empfehlungen für Aussteller

Des Weiteren gibt die NürnbergMesse ihren Ausstellern eine gezielte Orientierungshilfe, was es an den Messeständen im September zu beachten gibt, um eine sichere und erfolgreiche Veranstaltungsdurchführung zu gewährleisten. Die häufigsten Fragen, die ebenfalls laufend aktualisiert werden, gibt es unter: 2. Link

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