Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Zum 8. Mal bereiten sich Oldenburger Baumschulen auf ihre Oldenburger Wintermessen vor. Mit dieser gemeinsamen Initiative stimmen sie ihre Kunden auf das kommende Frühjahrsgeschäft ein. „Wir haben im Rahmen der Oldenburger Vielfalt gemerkt, wie gerne unsere Kundschaft die Möglichkeit wahrgenommen hat, in Corona-Zeiten den direkten Kontakt zu uns Produzenten zu pflegen,“ unterstreicht Jochen Stöckmann, Sprecher des Werbeausschusses im Baumschulverband Weser-Ems.

Foto: Baumschulverband Weser-Ems

An den Erfolg der Oldenburger Vielfalt wollen die teilnehmenden Betriebe nun anknüpfen. Von Anfang November bis Ende Januar sind in zahlreichen Baumschulen die Hausmessen aufgebaut. „Wir gehen davon aus, dass die neu entdeckte Liebe zum Garten auch im nächsten Jahr weiter anhält,“ zeigt sich Stöckmann optimistisch. Zudem sind Themen wie Insektenschutz oder Artenvielfalt weiter aktuell. Die Oldenburger Baumschulen bieten mit ihren zahlreichen Blütengehölzen attraktive Landeplätze für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten. Das bunte Farbenspiel und der Duft der verschiedenen Blüten kommen als Verkaufsargument bei Gartenfreunden immer gut an. Genauso konsequent verfolgen die Baumschulen ihre Aktivitäten für grüne Vorgärten und bieten Alternativen zu den Kiesbeeten vor der Haustür.

Das gestiegene Interesse am eigenen Garten zeigt sich auch an einer stärkeren Nachfrage nach Heckenpflanzen oder Obstgehölzen. Darauf haben sich die Oldenburger Baumschulen längst eingestellt. „Beerenobst hat einen sehr hohen Stellenwert, weil es dem gesteigerten Bedürfnis nach frischen und gesunden Produkten entspricht. Kleine Obstbäume mit schmackhaften Früchten sind begehrt und in unseren Sortimenten in großer Vielfalt zu finden,“ macht Stöckmann deutlich. Bei den Heckenpflanzen setzen die Oldenburger Baumschulen traditionell auf Immergrüne, die auch im Winter einen optimalen Sichtschutz bieten, aber auch auf blühende Laubgehölze.

Die Teilnehmerzahl an den Oldenburger Wintermessen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Für Stöckmann unterstreicht das den Stellenwert der Aktion. „Gerade in einer durch Absagen von großen Messen und Veranstaltungen geprägten Zeit schätzen unsere Mitglieder den Besuch in ihren Betrieben. Im direkten Gespräch mit Einkäufern aus Gartencentern und Fachmärkten können sie sehr gezielt auf Wünsche eingehen und individuelle Konzepte erstellen.“ Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher aus dem In- und Ausland eine Vielzahl von neuen Sorten und Konzepten.

Viele Baumschulen haben sehr erfolgreich eigene Marken etablieren können, die sie mit entsprechenden Werbe- und PR-Maßnahmen beim Verbraucher bekannt machen. Bedruckte Töpfe, Etiketten und „Point auf Sale“- Material mit entsprechenden Bildern gehören zum festen Standard, damit die Kunden beim Einkauf gezielt zugreifen können. „Die Kreativität unserer Baumschulen bei den Marketingkonzepten ist deutlich gestiegen,“ beobachtet Stöckmann. „Das zeigt sich auch in der Präsenz in den sozialen Medien.“

Dazu kommt der bekannte Lieferservice der Baumschulen, der regelmäßige und pünktliche Nachlieferungen einschließt. Ein Großteil der Pflanzen ist ganzjährig im Container lieferbar, so dass dem rechtzeitigen Start in das Frühjahrsgeschäft bei guter Planung nichts im Wege steht. Bis Mitte Februar haben Fachbesucher nun Zeit, sich in den teilnehmenden Baumschulen ausgiebig umzuschauen. Da die verschiedenen Betriebe für ihre Wintermesse leicht unterschiedliche Zeiträume und Öffnungszeiten haben, empfiehlt es sich, bei der Vorbereitung der Rundreise auf die neue Broschüre zurückzugreifen. Sie wird rechtzeitig vor den Wintermessen über die einschlägige Fachpresse verbreitet oder ist online zu finden (siehe Link). Sie bietet eine Übersicht über die genauen Termine, die Besonder- und Neuheiten der einzelnen Baumschulen und die Anschriften mit Anfahrtsskizze.

 

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