Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Im November 2020 ist in Deutschland der Bau von 32 531 Wohnungen genehmigt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 8,9 % mehr als im November 2019. Für den Zeitraum Januar bis November 2020 ergibt sich ein Anstieg um 3,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In den Zahlen sind sowohl die Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten.

Statistisches Bundesamt in Wiesbaden - Foto: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Im November 2020 wurden 28 567 Wohnungen in neu zu errichtenden Wohngebäuden genehmigt. Dies waren 9,8 % oder 2 541 Wohnungen mehr als im Vorjahresmonat. Bei den Zweifamilienhäusern stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 472 oder um 26,8 %. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser stieg um 17,5 % (1 227 Wohnungen) und für Mehrfamilienhäuser um 3,0 % (502 Wohnungen).

Weniger umbauter Raum bei geplanten Nichtwohngebäuden

Bei den Nichtwohngebäuden, die im November 2020 genehmigt wurden, fiel der umbaute Raum (Rauminhalt) gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 % auf 18,7 Millionen Kubikmeter. Nichtwohngebäude sind neben Lagerhallen zum Beispiel auch Fabrikgebäude, Büro- und Verwaltungsgebäude oder landwirtschaftliche Betriebsgebäude. In den Monaten Januar bis November 2020 stieg der umbaute Raum bei den Nichtwohngebäuden um 8,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Zahl neuer Genehmigungen weiter höher als Zahl der Fertigstellungen

Die Zahl der Baugenehmigungen ist ein wichtiger Frühindikator zur Einschätzung der zukünftigen Bauaktivität, da Baugenehmigungen geplante Bauvorhaben darstellen. Die tatsächliche Entwicklung der Bautätigkeit wird durch die Entwicklung der Baufertigstellungen dargestellt.

 

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