Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Sobald tagsüber kein Frost mehr droht, der Boden nicht gefroren ist und die Temperaturen wieder steigen, ist es an der Zeit, die Hecken im Garten in Form zu bringen. Ein Trend ist die naturbelassene, frei wachsende Hecke. Eine schöne, gesunde Hecke schützt nicht nur vor neugierigen Blicken, sondern bietet nachhaltig einen Lebensraum für Vögel, Insekten und Kleintiere. Wer noch keine Hecke besitzt, sollte jedoch zunächst sorgfältig prüfen, welche Variante am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.

(Foto: GARDENA Deutschland GmbH)

Die richtige Hecke finden

Im Frühjahr sind Hobbygärtner gefragt. Nicht weil der Garten die volle Aufmerksamkeit erfordert, sondern weil Grundsatzfragen für das Gartenjahr beantwortet werden müssen: Wie soll der Garten im neuen Jahr aussehen? Muss er funktional sein, oder der Hingucker der Nachbarschaft? Wie kann man den Garten nachhaltiger gestalten und wie die einheimische Flora und Fauna schützen? Solche Entscheidungen stehen auch für den Sichtschutz an.

Von Klassiker bis farbenfroh 

Zu den Klassikern gehören die formal geschnittenen Hecken aus Hainbuche oder Feldahorn. Vor allem der Feldahorn eignet sich im Garten besonders gut als Windschutzhecke. Zusätzlich bietet er ausreichend Nahrung und Schutz für verschiedene Insekten und Vögel. Auch die Hainbuche ist sehr robust und ihre Blätter ergeben, nachdem sie abgestorben sind, wertvollen Humus. Hainbuche sowie Feldahorn sind zudem ungiftig und damit auch gut geeignet für Familien mit Kindern. 

Freunde bunter Farben könnten Gefallen an einer Blütenhecke aus Sträuchern und Stauden finden, wie zum Beispiel dem Gelben Hartriegel (Cornus mas) oder der Blut-Johannisbeere. Da viele Blütensträucher wegen des fehlenden Lichts im unteren Bereich kahl bleiben, sollten solche Kombinationen hintereinander in zwei versetzten Reihen gepflanzt werden. Nur dann wird das Ensemble blickdicht. 

Um die Hecke in ihre Form zu bringen eignen sich mechanische Heckenscheren. Die mechanische Heckenschere 2in1 EnergyCut schneidet dank zweistufigem Getriebe sowohl dünne als auch dickere Äste zuverlässig. Mit eingeschaltetem Getriebe erhält die Schere bis zu 2,5-mal mehr Kraft und hat daher selbst beim Schneiden von dickeren Ästen keine Probleme.

Voll im Trend: Wildhecken

Bei Hobbygärtnern hat sich mittlerweile eine umweltfreundliche und nachhaltige Gartengestaltung als Trend durchgesetzt. Auch die Hecke bleibt davon nicht unberührt. So lassen sich in etlichen Gärten freiwachsende Wildhecken wie Holunder oder Schlehen finden. 

Vor allem freuen sich Insekten, Vögel oder Kleintiere über Wildhecken, da sie ihnen Lebensraum geben und sie mit Nahrung versorgen. Auch dienen sie als praktischer Sichtschutz und sind leicht zu pflegen. Im Gegensatz zur Formhecke, bei der ein jährlicher Schnitt unabdingbar ist, können die Eingriffe bei Wildhecken in größeren Abständen erfolgen. Es genügt, die einzelnen Sträucher alle paar Jahre gezielt auszulichten.  Um sich optimal entfalten zu können, benötigt eine Wildhecke je nach Pflanzenwahl eine Mindestbreite von zwei bis drei Metern. 

Hecken für kleine Gärten 

Doch auch wer über nicht ganz so viel Platz verfügt, muss nicht auf den natürlichen Sichtschutz verzichten. Schnitthecken beispielsweise nehmen nur wenig Platz ein und können in kleinen Gärten eingesetzt werden. Allerdings brauchen schmale Hecken mehr Formschnitt, um in die Höhe zu wachsen und nicht zu breit zu werden. Daher empfiehlt es sich, langsam wachsende Arten wie den Buchsbaum oder Zwergliguster für die Hecke zu wählen. Bei schnellwüchsigen Arten wie dem Kirschlorbeer müssen Gartenbesitzer häufiger zur Heckenschere greifen. Eine besonders schmale Alternative für den kleinen Garten wäre noch eine Hecke aus Spaliergehölzen. Besonders beliebt sind dabei Obstspaliere, die nicht nur als Sichtschutz dienen, sondern bei denen zugleich die Früchte der Gartenarbeit geerntet werden können. 

Bei Schnitt und Pflege empfehlen sich gerade bei starken Hölzern und großen Flächen elektrische Geräte. Die Akku-Heckenschere ComfortCut hat einen Profischliff und Spezialzähne, um mühelos auch kräftige Äste schneiden zu können. Kabellos kann besonders sauber und exakt geschnitten werden. 

Stets zu beachten sind die unterschiedlichen Wachstumsphasen der Pflanzen. Aber Vorsicht: Zwischen März und September sind nur Formschnitte zulässig, keine Rückschnitte der Hecke. Denn die Tierwelt in der Hecke soll geschont werden, beispielsweise Vögel, die dort Nester bauen. Daher sollten gröbere Arbeiten wie das Zurückschneiden in den Herbst verlegt werden.

 

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