Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im Januar 2021 um 15,6 % gegenüber Januar 2020 gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, stieg die Zahl der Beschäftigten um 1,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat.

Präsident Dr. Georg Thiel (Foto: Statistisches Bundesamt)

Der starke Umsatzrückgang ist teilweise auf Vorzieheffekte aufgrund des Auslaufens der befristeten Mehrwertsteuersenkung zum Jahresende 2020 zurückzuführen. Darauf lässt auch der außerordentlich hohe Umsatz im Dezember 2020 schließen, der 18,0 % über dem Umsatz des Vorjahresmonats lag. Zudem standen den Baufirmen im Januar 2021 zwei Arbeitstage weniger als im Januar 2020 zur Verfügung.

Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes verzeichneten die Wirtschaftszweige „Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten“ (z. B. Betonarbeiten)  mit -7,8 % und „Leitungstiefbau und Kläranlagenbau“ mit -9,0 % die geringsten Umsatzeinbußen. Bei der Dachdeckerei gab es mit -25,1 % die größten Umsatzverluste gegenüber Januar 2020.

 

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