Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Eine positive Zwischenbilanz der Landesgartenschau in Ingolstadt hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber zur Halbzeit gezogen. Wie die Ministerin am Donnerstag bei der Zwischenpressekonferenz mitteilte, sind seit der Eröffnung am 23. April mittlerweile 175.000 Besucherinnen und Besucher auf die Gartenschau gekommen, die aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden musste.

Foto: Hauke Seyfarth / StMELF

„Die Verschiebung und das Warten haben sich gelohnt. Diese Besucherzahlen sind ein Riesenerfolg für alle Beteiligten und zeigen, dass das Konzept ankommt“, sagte die Ministerin. Gerade am Wochenende werde regelmäßig die Corona-bedingte Besuchergrenze von 8.000 Besuchern erreicht. Wenn das Wetter mitspielt, könnte sich daher laut Kaniber die Besucherzahl bis zum Ende der Landesgartenschau am 3. Oktober noch mehr als verdoppeln.

Nach den Worten der Ministerin genießen die Gäste aus der Stadt, der Region und ganz Bayern das Natur- und Erholungsparadies und lassen sich von den vielen Ideen rund um den Garten, die Landwirtschaft und die Grünflächengestaltung inspirieren. Den Veranstaltern sei es hervorragend gelungen, mit den geschaffenen Erholungsräumen zur Revitalisierung ökologischer Systeme beizutragen und harmonische Bezüge von Stadt und Natur beispielhaft herauszustellen. „Ich kann nur allen Gartenliebhabern ans Herz legen: Besuchen Sie diese Gartenschau im Herzen Bayerns. Sie können sich auf Erholung und Inspiration freuen“, so die Ministerin.

Gerade auch die Ausstellungsbeiträge des Landwirtschaftsministeriums bieten Interessantes: Unter dem Motto „Zeit für Grün“ gibt es viele Anregungen und Wissenswertes für Gartenbesitzer, beispielsweise auch zum Thema „Was ist in einem Garten wirklich pflegeintensiv und was ist pflegeleicht?“ Der Ausstellungsbeitrag der Forstverwaltung stellt unter dem Motto „Waldfaszination“ die Vielfalt des Waldes in der Region und darüber hinaus in den Mittelpunkt.

Die eigentlichen Gewinner der Gartenschau sind nach Meinung der Ministerin aber die Bürgerinnen und Bürger von Ingolstadt, denn: „Diese Landesgartenschau schafft bleibende Werte, für die auch noch die nachfolgenden Generationen dankbar sein werden. Insgesamt wurden fast 600 Bäume gepflanzt, darunter eine großartige Streuobstwiese. Zusammen mit den unzähligen Sträuchern, Stauden und Wiesenflächen ist hier eine Frischluftschneise von fünf Hektar entstanden, die das Klima für die Stadt nachhaltig verbessern wird.“

Die Gartenschau in Ingolstadt hat insgesamt rund 23 Hektar Grün- und Erholungsflächen geschaffen. Der Investitionshaushalt liegt bei rund 23,9 Millionen Euro für die Baukosten, die Förderung durch Freistaat, EU und Städtebauförderung liegt bei rund sechs Millionen Euro, die Stadt Ingolstadt beteiligt sich mit 17,9 Millionen Euro an den investiven Kosten.

Weitere Informationen zur Landesgartenschau in Ingolstadt und den aktuellen Corona-Auflagen: siehe 1. Link

Das Merkblatt zum Ausstellungsbeitrag des Ministeriums gibt es unter dem 2. Link.

 

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