Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Schmetterlinge sind mit ihrer Farbenpracht bezaubernde Geschöpfe in unseren Gärten. Eine neue Kooperation zwischen ‚Natur im Garten‘ und Blühendes Österreich will neues Wissen bereitstellen und unseren Landsleuten die Bedeutung des Artenschutzes näherbringen.“

Matthias Wobornik und Christa Lackner (Geschäftsführer „Natur im Garten“), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Ronald Würflinger (Generalsekretär BILLA Stiftung Blühendes Österreich) freuen sich auf die zukünftige Kooperation für Schmetterlinge und Artenvielfalt in unseren Gärten und Grünräumen. (Fotocredit: „Natur im Garten“ / J. Ehn)

Die neue Kooperation zwischen der BILLA Stiftung Blühendes Österreich und der NÖ-Umweltbewegung „Natur im Garten“ bedeutet eine Bündelung bewährter Kräfte für Artenschutz und Artenvielfalt weit über Niederösterreich hinaus. Die Erforschung, die Dokumentation und die Digitalisierung mittels der erfolgreichen „Schmetterlings-App“ der heimischen Falter durch aktive Bürgerbeteiligung und mit wissenschaftlicher Begleitung kann als europäisches Vorzeigeprojekt bezeichnet werden. Nützen wir diese Werkzeuge für noch mehr Lebensqualität in unseren Gärten, auf unseren Balkonen und Terrassen.

Die digitale App „Schmetterlinge Österreichs“ ist die größte Naturbeobachtungs-Community Österreichs. Mit 24.000 registrierten Userinnen und User und 735.000 Schmetterlingsbeobachtungen zählt die schmetterlingsapp.at zu den erfolgreichsten Citizen Science Projekten Österreichs. Nun stellt eine neue Partnerschaft neue Weichen: Die BILLA Stiftung Blühendes Österreich und die NÖ-Umweltbewegung „Natur im Garten“ arbeiten bei der Plattform „Schmetterlinge Österreichs“ ab sofort zusammen und stärken so gemeinsam die Umweltbildung mit den Schwerpunktthemen Schmetterling, Garten und Naturschutz in Österreich.

Mit ihrer neuen Kooperation schaffen Blühendes Österreich und „Natur im Garten“ eine europaweite naturschutzfachliche und wissenschaftliche Leuchtturmzusammenarbeit zwischen einer öffentlichen und einer privatwirtschaftlichen Institution. Beide Akteurinnen haben einen klaren Fokus auf Natur- und Umweltbildung mit der Vision Österreich artenreicher, bunter und vielfältiger zu machen und die Österreicherinnen und Österreicher für die Themen Biodiversität und Naturschutz zu begeistern und partizipativ einzubinden. 
„Die langfristig geplante Zusammenarbeit mit ‚Natur im Garten‘ soll die von einer großartigen und höchst motivierten Citizen-Science-Community getragene Projektidee zu einer professionell geführten Bildungsplattform weiterentwickeln. Gerade in der Schmetterlingsforschung schließt die inzwischen weitgehend flächige Aufnahme und Bereitstellung von wertvollen Beobachtungsdaten eine wichtige Lücke, die endlich eine seriöse Abschätzung des dramatischen Rückgangs selbst von ehemals häufigen Arten ermöglicht. Durch die neue Verbindung werden Synergien optimal genutzt und die Stärken beider Partner zusammengeführt,“ freut sich Peter Huemer, Vorstand Blühendes Österreich und Kustos der naturwissenschaftlichen Sammlung der Tiroler Landesmuseen, über die neue Kooperation.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Schmetterlinge sind ein bedeutender Bestandteil von gesunden Grünräumen. Bei vielen Veranstaltungen und Informationsmaßnahmen wollen wir unseren Naturgärtnerinnen und Naturgärtnern zeigen, wie mit unterschiedlichen Pflanzstrukturen und einer ökologischen Pflege der Lebensraum für Schmetterlinge erweitert werden kann. Freuen wir uns schon jetzt auf noch mehr Vielfalt und auf einen großen Fortschritt in der Schmetterlingsforschung.“

Beiden Organisationen liegen die Weiterentwicklung und das Wachstum der 2016 ins Leben gerufenen App „Schmetterlinge Österreichs“ ebenso am Herzen wie die bestmögliche Ausschöpfung des Potentials der Community. Gemeinsam will man Collective Impact schaffen, indem österreichweit die Themen Schmetterlinge, Naturschutz und naturnahe Gartenbewirtschaftung positioniert werden.
Unverändert bleibt die bewährte wissenschaftliche Leitung bei Dr. Helmut Höttinger und die Mitgliedschaft von „Schmetterlinge Österreichs“ im Citizen-Science-Netzwerk „Österreich forscht“.

 

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