Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Anfang Juni hat tubag erstmals das neue Veranstaltungsformat „Bauen mit Stein“ ausgerichtet. Es ist als Plattform zum Wissens- und Erfahrungsaustausch konzipiert und bringt Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen. Bei dieser ersten Veranstaltung standen Natursteine im Mittelpunkt, doch die Reihe wird künftig auch Ziegel, Beton- oder andere Werksteinarten einbeziehen.

Die Referenten des Vortrags gemeinsam mit dem tubag/Sievert-Team. (v. l. n. r., Kerstin Müller (tubag), Dr. Petra Egloffstein (tubag), Gregor Kurth, Dr. rer. nat. Karl-Uwe Voß, Ulrich Schulz, Dr. Friedrich Häfner, Sebastian Quetsch (tubag), Raphael Holzer, Peter Kalenborn, Reiner Krug, Benjamin Schwaiger (Sievert), Genti Herri)

Blick auf die Arbeiten im Basaltsteinbruch

Natursteinverlegung in der Praxis erläutert von tubag-Mitarbeiter Wolfgang Schmitt (Fotos: tubag / Guido Wollenberg)

Das neue Seminarkonzept von tubag, einer Marke von Sievert, stieß bei einem breiten Fachpublikum auf großes Interesse. Dr. Petra Egloffstein (Teamleiterin Bauberatung Spezialanwendungen) und Sebastian Quetsch (Produktmanager GaLaBau / Straßenbau) führten durch das Programm der mit rund 100 Teilnehmenden ausgebuchten Veranstaltung im Seehotel Maria Laach.

Die geladenen Referenten zeigten mit ihren Fachvorträgen, dass die Arbeit mit Natursteinen viele Aspekte umfasst. Im ersten Block des Seminars ging es um die Gewinnung und Verwendung der Steine, um ihre Nachhaltigkeit und um die komplexen Regelwerke, die bei der Ausführung zu beachten sind. Ein weiterer Block legte den Schwerpunkt auf das Zusammenspiel von analogen und digitalen Prozessen in der Be- und Verarbeitung. Schließlich befasste sich der letzte Teil mit Mängeln, die häufig bei einer gebundenen Weise auftreten sowie mit den Anwendungs- und Verarbeitungsfehlern, die dazu führen. Abgerundet wurde dieser Block durch einen Ausflug in rechtliche Gefilde mit Prozessbeispielen zu weniger geglückten Natursteinverarbeitungen.

Nach dem Ende der Vorträge gab es für die Teilnehmenden die Möglichkeit, an zwei unterschiedlichen Exkursionen teilzunehmen. Eine Gruppe erhielt eine Führung durch das Kloster Maria Laach. Dabei gab es auch Einblicke in klösterliche Bereiche, die normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Der weitaus größere Teil entschied sich jedoch für eine Besichtigung des Mendiger Basaltsteinbruchs und konnte dabei die Basaltformationen und die zum Abbau eingesetzten Maschinen näher begutachten. Verbunden wurde dieser Rundgang mit einem anschließenden Einblick in die Praxis der Natursteinverlegung. Mitarbeiter aus dem tubag-Team führten an drei Stationen relevante Arbeitstechniken vor und gaben detaillierte Hinweise zur richtigen Materialwahl und Ausführung.

 

 

 

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