Einsatzmöglichkeiten und technische Merkmale der Turbo II
Die Turbo II zeichnet sich durch ihre Handlichkeit und einen kompakten Korpus aus. Mit einer Arbeitsbreite von 40 cm ist sie für den Einsatz auf Flächen, in Kuhlen, Senken und Löchern konzipiert. Ihre Flexibilität zeigt sich auch in Rinnsteinen: Durch das Verschwenken des Lenkbügels und das Aufklappen des Vollschutzes zum Rinnstein hin erreicht die Bürste die 90-Grad-Abkantung. Die Konstruktion minimiert Hand-Arm-Schwingungen am Führungsholm.
Schaltbügel und Gasregulierhebel mit Motor-Stopp ermöglichen einen problemlosen Start und einen kontinuierlichen Arbeitsprozess. Große Räder mit Stollenprofil unterstützen die Fortbewegung des 44 kg bis 45 kg schweren Geräts. Ausgestattet mit Honda GCV 160 oder Honda GXV 160 Verbrennungsmotoren, die 2,9 kW bis 3,0 kW Leistung bereitstellen, wird der Bürstenkopf kraftvoll rotiert. Die Motoren sind mager eingestellt, um Emissionen zu reduzieren. Der Bodenkontakt der Bürsten sorgt für den Vortrieb der Maschine.
Die Rotationsmechanik ist aus Sicherheitsgründen vollständig mit einem stabilen Spritzschutz eingehaust. Gummilippen am unteren Rand gewährleisten Flexibilität. Ein stabiler Bügelgriff und der einklappbare Führungsholm erleichtern den Transport und das Verstauen des Geräts in kleineren Fahrzeugen.
Funktionsweise der Turbo-Drahtzöpfe
Im Bürstenkopf sind sechs ca. 160 mm lange Drahtzöpfe kreisförmig eingespannt, die sich über ein Schnellwechselsystem austauschen lassen. Das Prinzip dieser Zopfbürsten für effektive Reinigungsergebnisse basiert auf speziellen Drahtsträngen. Diese sind zu einem Zopf gewunden und fächern sich bei Bodenkontakt in viele Einzeldrähte auf. Dadurch dringen sie tiefer in kleine Fugen ein und entfernen feine Gräser.
Die Qualität der Arbeitsergebnisse wird durch dieses Auffächern als deutlich besser beschrieben als bei starreren Zöpfen. Ein bestimmter Stahltyp fördert diesen Auffächerungsprozess. Der höhere Bürstenverschleiß wird durch die Arbeitsergebnisse und die Kosten für Ersatzbürsten relativiert. Bei der neuen "Flächenbürste" mit 70 cm Arbeitsbreite kommen acht Zopfbürsten zum Einsatz, die 260 mm lang sind und über mehrere Stufen nachgeschoben werden können. Dies ermöglicht die Steuerung der Härte des Zopfes. Eine Neigungsverstellung der Bürste trägt zur Lösung spezieller Einsatzfälle bei.
Für den Flächeneinsatz sorgt ein Briggs & Stratton Benzinmotor 950 E mit 5,5 kW für die notwendige Leistung.
Vertriebswege und Serviceleistungen
Der Vertrieb der in Deutschland entwickelten und produzierten 4F-Wildkrautbürsten erfolgt unter der Marke Limpar über den Fachhandel. Die Geräte sind auch unter Handelsmarken verfügbar. Der Service umfasst eine Testreihe vor Auslieferung, die eine reibungslose Funktion bis zur Ölbefüllung sicherstellt. Beim Handel muss das Gerät lediglich ausgepackt und mit Benzin befüllt werden, um einsatzbereit zu sein.
