Themenvielfalt und kollegialer Austausch
Die diesjährigen Grünberger Friedhofsgärtnertage vom 8. bis 12. Dezember boten eine Plattform für den Austausch über aktuelle Themen, die über die Friedhofsgärtnerei hinaus relevant waren.
Unter dem Motto „Austausch unter Kollegen“ konnten die Teilnehmer eigene Problemstellungen, neue Ideen und Themen aus ihrem Arbeitsalltag präsentieren. Das Programm umfasste Vorträge zu „Was tut sich in der Gärtnerausbildung?“ und „Nachhaltigkeit im Gartenbau umsetzen: Was kommt auf mich zu? Chancen, Herausforderungen“. Im gemeinsamen Austausch wurden neue Ideen entwickelt, unterschiedliche Standpunkte beleuchtet und weitere Themen mit Berufskollegen erörtert.
Fokus auf Betriebsnachfolge und Marketing
Ein weiteres zentrales Thema war die Betriebsnachfolge, wobei Lösungsstrategien für eine erfolgreiche Übergabe diskutiert wurden.
Der Berufsstand lebt vor allem durch sein Netzwerk. Neue Ideen und die Diskussion – dafür fahren wir nach Grünberg. Seit Jahrzehnten werden hier in unseren Gesprächen Impulse für die Verbandsarbeit geschaffen.
Dies betonte Ralf Kretschmer, Leiter der Friedhofsgärtnertage und stellvertretender Vorsitzender des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG).
Workshops befassten sich mit Themen wie „Social Media Marketing“ und „Low Budget Marketing“. Im Workshop „Friedhofsgärtner zukunftsfähig machen“ standen die betriebliche Strategie, die wirtschaftliche Situation und zukünftige Chancen im Mittelpunkt. Christian Rohr, Geschäftsführer des BdF, stellte zudem die Arbeit des Referats vor.
Positives Fazit
Das Feedback der Teilnehmer war positiv.
Wir haben 4 Tage lang diskutiert, Meinungen ausgetauscht und uns beraten. Genau das fehlte uns durch die Corona-Pandemie. Ich freue mich auf die nächsten Friedhofsgärtnertage in 2022.
Dies resümierte Ralf Kretschmer abschließend.
