Neue Hitachi-Baumaschinen für Abenstein
Die Abenstein Straßen-, Tief- und Pflasterbau GmbH hat ihren Maschinenpark mit neuen Hitachi-Baumaschinen verstärkt. Das Unternehmen mit Sitz in Gersthofen bei Augsburg, das 1995 gegründet wurde und rund 100 Mitarbeiter beschäftigt, ist in der Bau- und Unterhaltung regionaler Infrastruktur, in Erdbauprojekten und kommunalen Versorgungsnetzen tätig. Zum Leistungsspektrum gehören zudem zwei eigene Abbaubetriebe mit Aufbereitung und qualifizierter Aushubverfüllung sowie Baustoffrecycling-Kapazitäten.
Die technische Ausstattung des Unternehmens umfasst eine Transportflotte von knapp 20 Fahrzeugen und über 60 Baumaschinen in Gewichtsklassen von 3 bis 40 Tonnen. Die jüngste Erweiterung im Sommer umfasste ein Hitachi-Paket, das vom deutschen Exklusivpartner Kiesel geliefert wurde.
Verstärkung bei Kompaktbaggern und Radladern
Die Lieferung umfasste vier Hitachi ZX50U-2 Kurzheckbagger und einen zweiten Hitachi ZW310 Radlader mit einem Schaufelvolumen von 4,5 m³. Der Radlader wird in der Gewinnung, im mobilen Recycling und bei der Rückverladung eingesetzt. Diese Investition zielt darauf ab, die Leistungsfähigkeit in beengten Einsatzbereichen und im Massenumschlag zu erhöhen.
Raupenbagger der 5- bis 7,5-Tonnenklasse bilden einen Schwerpunkt im Maschinenbestand von Abenstein. Insgesamt sind 15 dieser Kompaktgeräte im Einsatz. Sie sind im Graben- und Deckenbau oft das einzige Gerät auf der Baustelle und erreichen pro Maschine rund 1.200 Einsatzstunden jährlich.
Leistung und Komfort des Hitachi ZX50U-2
Die vier Hitachi ZX50U-2 wurden als Ersatz für bestehende 4,5-Tonnen-Geräte beschafft. Die Entscheidung basierte auf Praxiserfahrungen mit Vorgängermodellen und der Leistungsfähigkeit des aktuellen Fünf-Tonners. Alle Maschinen sind mit einer vollverglasten ROPS/FOPS-Kabine ausgestattet und haben ein Einsatzgewicht von 5.100 kg mit 400-mm-Gummiraupen.
Angetrieben werden die Kompaktbagger von einem 29,8-kW-Yanmar-Dieselmotor, der das Hitachi-High-Performance-Hydrauliksystem versorgt. Die Standardversion mit 1,69-m-Stiel ermöglicht große Reichweiten und Grabtiefen, unterstützt durch eine hohe Standfestigkeit und maximale Hubkräfte von bis zu 2,7 Tonnen.
Alle Maschinen sind mit einem Lehnhoff-Schnellwechselsystem MS03 ausgestattet. Zum Lieferumfang gehörten pro Maschine zwei Tieflöffel (800 mm und 400 mm) sowie ein 1.400-mm-Grabenräumlöffel. Vorhandene 130-kg-Hydraulikhämmer werden an den serienmäßig hammerverrohrten Auslegern eingesetzt.
Bewährte Technik im Radlader-Einsatz
Der zweite Hitachi ZW310 zeichnet sich durch Wartungskomfort und Zuverlässigkeit aus. Die 24-Tonnen-Maschine wird hauptsächlich im unternehmenseigenen Gewinnungsbetrieb und zur Beschickung raupenmobiler Recyclinganlagen eingesetzt. Dort werden jährlich etwa 240.000 Tonnen Kies und Sand trocken abgebaut und klassifizierte Aushubmengen angenommen.
Der 220-kW-Daimler-Chrysler-Motor in Verbindung mit dem Hitachi-„Total-Torque“-Hydrauliksystem ermöglicht hohe Umschlagsleistungen. Abgestimmte Arbeitsmodi, hohe Losbrechkräfte und der ergonomische Fahrerarbeitsplatz in der großzügigen Kabine tragen zu einer dauerhaft hohen Leistung im Lade- und Recyclingbetrieb bei.
