Aus- und Weiterbildung

Agritechnica: Universität Hohenheim fördert Austausch mit Entwicklungsländern

Die Universität Hohenheim ermöglicht 25 Wissenschaftlern aus 15 Entwicklungsländern den Besuch der Agritechnica in Hannover. Eine Summer School und DAAD-Förderung unterstützen den Austausch über Agrartechnik und zukünftige Forschungskooperationen.

Internationale Vernetzung durch die Summer School

Die Universität Hohenheim ermöglicht 25 Wissenschaftlern aus 15 Entwicklungsländern den Zugang zur Agritechnica in Hannover, der weltweit größten Messe für Landtechnik. Im Rahmen einer Summer School zum Thema "Agricultural Engineering for Food Security and Resources Conservation" fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) dieses Projekt mit 60.000 Euro.

Ab dem 7. November 2011 treffen sich die internationalen Gäste auf dem Campus der Universität Hohenheim. Dort erhalten sie Führungen durch die Labore und Einrichtungen des Instituts für Agrartechnik und Einblicke in die Forschungsprojekte aller sechs Lehrstühle. Ziel der Summer School ist es, den Teilnehmern den Kontakt zu Fachkollegen aus anderen Ländern zu ermöglichen.

Ein zentraler Bestandteil des Programms ist die Diskussion über Potenziale und Probleme der Agrartechnik in den Herkunftsländern der Teilnehmer. Dabei sollen auch Möglichkeiten für zukünftige gemeinsame Forschungsvorhaben erörtert werden. Dies kann Impulse für die Forschungsförderung in den jeweiligen Entwicklungsländern geben.

Ergänzt wird das Programm durch Vorträge externer Referenten aus Industrie und Forschungseinrichtungen, darunter das Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim. Die Förderung des DAAD deckt die Reise- und Aufenthaltskosten der Gäste ab.

Die Summer School schließt mit dem gemeinsamen Besuch der Agritechnica 2011 in Hannover vom 15. bis 17. November. Die Messe präsentiert sich mit 2300 Ausstellern aus 46 Ländern als die größte Ausstellung für Landtechnik weltweit.

01.11.2011

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