Aus- und Weiterbildung

Digitalisierung in Schulen und Berufsschulen als Chance für den GaLaBau

Kornelia Ahr-Wiehe (FDP) informierte sich über Herausforderungen im GaLaBau. Im Fokus standen Ausbildung, Fachkräftesicherung und die Digitalisierung von Unterrichtsinhalten. Auch die Führerscheinproblematik wurde thematisiert.

Ausbildung und Fachkräftesicherung im Fokus des GaLaBaus

Im Gespräch mit Kornelia Ahr-Wiehe thematisierte Inhaber Stephan Breckheimer insbesondere die Ausbildung zum Landschaftsgärtner. Aktuell bildet sein Betrieb drei Jugendliche in verschiedenen Lehrjahren aus.

Man muss ja auch an die Zukunft denken. Gut ausgebildete Fachkräfte sind im GaLaBau wie auch in anderen handwerklichen Berufen schwer zu bekommen.

Breckheimer betont die Bedeutung der eigenen Ausbildung zur Sicherung von Fachkräften. Dabei stellte er fest, dass handwerkliche und schulische Leistungen der Auszubildenden mitunter stark voneinander abweichen.

Kornelia Ahr-Wiehe griff diese Thematik auf:

Für unsere Ausbildung ist es wichtig, dass die Stärken der Jugendlichen besser herausgearbeitet werden. Schülerinnen und Schüler müssen auch in der Schule individualisiert auf das spätere Berufsleben vorbereitet werden.

Einen wesentlichen Schritt in diese Richtung sieht sie in der Digitalisierung von Unterrichtsinhalten und der Bereitstellung von Online-Lernangeboten, die den digitalen Gewohnheiten junger Menschen entsprechen. Das Konzept des selbstständigen Lernens soll dabei auch die Übernahme von Verantwortung für das eigene Leben fördern.

Führerscheinproblematik im GaLaBau als weiteres Anliegen

Ein weiteres Anliegen, das bei der FDP-Politikerin Gehör fand, betrifft die Führerscheinregelungen. Seit der Einführung der EU-Führerscheinrichtlinie am 1. Januar 1999 wurde die Grenze des ehemaligen Klasse 3-Führerscheins für Pkw von 7,5 t auf 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht herabgesetzt. Dies bedeutet für Unternehmen, dass sie Auszubildende beim Erwerb des Lkw-Führerscheins unterstützen müssen, damit diese an allen betrieblichen Arbeiten teilnehmen können. Eine Förderung des Lkw-Führerscheins wäre in diesem Zusammenhang wünschenswert.

25.07.2018

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