Nachhaltigkeit, Verbände und Organisationen

Bundesprogramm Energieeffizienz wieder für Anträge geöffnet

Betriebe können wieder Zuschüsse aus dem Bundesprogramm Energieeffizienz beantragen. Gefördert werden Investitionen in erneuerbare Energien, energieeffiziente Technik und Wirtschaftsgebäude. Neu aufgenommen wurden Topfpflanzenhandling-Systeme im Gartenbau.

Topfpflanzenhandling und erneuerbare Energien neu im Förderfokus

Das Bundesprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz und CO2-Einsparung in Landwirtschaft und Gartenbau ist wieder geöffnet. Betriebe können ab sofort erneut Zuschüsse für Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienzmaßnahmen an Wirtschaftsgebäuden sowie stationäre und mobile Technik beantragen.

Die Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) soll Klimaschutzpotenziale durch Energieeinsparungen und den Einsatz erneuerbarer Energien erschließen. Förderfähig sind unter anderem Anlagen zum weitgehenden Eigenverbrauch von erzeugter Energie sowie technische Lösungen zur Senkung des Energieverbrauchs.

Überarbeitete Förderrichtlinie veröffentlicht

Zum 4. November hat das BMLEH eine überarbeitete Förderrichtlinie veröffentlicht. Neu in den Förderkatalog aufgenommen wurden Topfpflanzenhandling-Systeme im Gartenbau. Für diese Systeme sind künftig Zuschüsse von bis zu 20 Prozent möglich.

Änderungen gibt es außerdem bei Batteriespeichern und Wärmetauschern. Diese werden künftig nur noch gefördert, wenn sie mit der Erzeugung und Eigennutzung erneuerbarer Energien kombiniert werden und eine Energieberatung erfolgt ist. Batteriespeicher sollen dabei insbesondere auf einen möglichst hohen Eigenverbrauch ausgelegt sein.

Nicht mehr förderfähig sind dagegen Kompressoren sowie hocheffiziente LED-Beleuchtungssysteme.

Breites Förderspektrum für Technik und Energieanlagen

Die Bandbreite der förderfähigen Maßnahmen bleibt umfangreich. Unterstützt werden unter anderem Reifendruckregelanlagen, (Agri-)Photovoltaikanlagen oder Kleinwindräder. Auch die Anschaffung von Maschinen und Traktoren mit erneuerbaren Antrieben sowie entsprechende Umrüstungen können bezuschusst werden.

Je nach Maßnahme und erreichter CO2-Einsparung liegen die Zuschüsse zwischen 15 und 50 Prozent. Damit ergeben sich auch für Betriebe im Garten- und Landschaftsbau interessante Ansätze bei der Modernisierung des Maschinen- und Fuhrparks sowie bei Investitionen in erneuerbare Energien.

FNR übernimmt Projektträgerschaft

Bereits Anfang Oktober hat die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) die Projektträgerschaft für das Bundesprogramm übernommen. Zuvor wurde das Förderprogramm seit 2016 von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) betreut.

05.11.2025

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)

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18276Gülzow-Prüzen
Deutschland

Tel.:+49 3843 6930-0
Fax:+49 3843 6930-102

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