Zertifizierung und moderne Technik im Fokus
Der Garten- und Landschaftsbaubetrieb Zumbusch legt Wert auf die Einhaltung von Qualitätsstandards, die sich auch im Maschinenpark widerspiegeln. Als eines der wenigen Unternehmen seiner Branche ist Zumbusch nach dem Arbeitsschutz-Management-System (AMS) zertifiziert. Diese Zertifizierung erfolgte auf Anforderung des Auftraggebers RWE.
Die Notwendigkeit, auch im Maschinenpark aktuelle Umweltstandards zu erfüllen, zeigt sich in der Investition in einen neuen Cat Mobilbagger M316F. Dieses Modell entspricht der EU-Stufe IV. Marc Zumbusch, Inhaber des Betriebs, erklärt die vorausschauende Anschaffung:
Auch Kommunen überlegen derzeit, Baumaschinen nicht mehr in die Stadt zu lassen, wenn ihre Abgastechnik nicht der neuesten Technik entspricht. Darum haben wir schon mal vorsorglich reagiert.
Der M316F ist das erste Modell der neuen Mobilbaggergeneration, das direkt nach der bauma von Zeppelin ausgeliefert wurde. Die langjährige Zusammenarbeit mit Alf Fischer, Verkaufsrepräsentant der Niederlassung Hamm, führte zu dieser und früheren Investitionen, darunter ein Radlader 907H2 sowie die Minibagger 305.5ECR und 301.7D.
Der neue Cat Mobilbagger M316F ist für Straßen- und Tiefbauarbeiten vorgesehen. Marc Zumbusch betont die Bedeutung des Services:
Cat war mir natürlich immer ein Begriff. Die Marke steht für Qualität.
Die schnelle Lieferung eines Zwei-Tonnen-Baggers bei kurzfristigem Bedarf überzeugte ihn. Die Qualität der eingesetzten Technik ist für Zumbusch eng mit der Ausführung der Arbeiten verbunden. Dies gilt auch für das Thema Maschinensteuerung. Das Unternehmen prüft derzeit den Einsatz von 2D-Steuerung, um Baggerfahrer bei selbstständigen Arbeiten zu unterstützen.
Mitarbeiterentlastung und -beteiligung
Ein weiteres Anliegen ist die Entlastung der Mitarbeiter. Marc Zumbusch erklärt:
Wo auch immer möglich, wollen wir unsere Mitarbeiter entlasten. Denn wir müssen heute alle länger arbeiten.
Aus diesem Grund wird ein hydraulischer Schnellwechsler eingesetzt, der den schnellen und komfortablen Austausch von Anbaugeräten wie Grabenräumlöffel, Zweischalen- und Sortiergreifer sowie Hammer ermöglicht. Auch der Einsatz einer Pflasterverlegezange dient der Schonung des Personals. Mitarbeiter werden aktiv in die Auswahl von Maschinen einbezogen:
Mitarbeiter dürfen gerne ihre Vorschläge einbringen, welche Maschinen eingesetzt werden sollen. Neuen Ideen gegenüber sind wir immer aufgeschlossen. Schließlich muss das Personal damit arbeiten und ich kann es da nur unterstützen. Das ist gut für das Betriebsklima. Nur wenn ein Gerät bei den Mitarbeitern ankommt, wird es auch gekauft.
Der Familienbetrieb Zumbusch beschäftigt rund 50 Mitarbeiter und vier Auszubildende. Weiterbildungen in Bereichen wie Gehölzschnitt, Natursteinarbeiten, Software und Verkehrssicherheit sind obligatorisch. Dies sei notwendig, um langfristig am Markt zu bestehen und den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.
Der Straßen- und Tiefbau macht 40 Prozent des Geschäftsvolumens aus, der Garten- und Landschaftsbau ebenfalls 40 Prozent, der Rest entfällt auf die Grünflächenpflege. Am Firmensitz in Beelen präsentiert das Unternehmen in einem Mustergarten Gestaltungsmöglichkeiten und bietet Kunden die direkte Mitnahme von Pflanzen an. Seit 1997 betreibt das Unternehmen, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1925 zurückreichen, einen eigenen Baustoffhandel. Eine Besonderheit ist das Angebot von Gärten zum Festpreis.
Aktuell verzeichnet Zumbusch eine hohe Nachfrage nach hochwertig gestalteten Grünanlagen im privaten Bereich.
