Neue Bewerbungsphase für den Staatsehrenpreis
Der bayerische Staatsehrenpreis für vorbildliche Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau), erstmals im Mai 2019 verliehen, startet am 1. Oktober in eine neue Bewerbungsphase. Bis zum 30. November 2019 können sich interessierte Fachbetriebe in Bayern um diese Auszeichnung bewerben.
Ziele und Kriterien des Staatsehrenpreises
Mit dem Staatsehrenpreis würdigen das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) und der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern) die Leistungen von Betrieben bei der Ausbildung von Landschaftsgärtnern. Die Initiatoren möchten damit das Engagement der GaLaBau-Betriebe in der Berufsausbildung hervorheben. Der Preis steht unter dem Motto „Fördern – Fordern – Voranbringen“.
Ausgezeichnet werden Betriebe, die eine qualifizierte Ausbildung anbieten, Auszubildende individuell fördern, Ausbilder regelmäßig fortbilden, aktive Nachwuchswerbung betreiben und ihren Auszubildenden sowie Ausbildern Zusatzangebote unterbreiten. Der Preis soll zudem Betriebe motivieren, ihre Ausbildungspraxis zu überprüfen und zu optimieren.
Im Mai 2019 wurden bereits 30 Unternehmen und Kommunen von Staatsministerin Michaela Kaniber und Gerhard Zäh, Präsident des VGL Bayern, ausgezeichnet. Nun besteht für weitere Betriebe die Möglichkeit zur Teilnahme am Bewerbungsverfahren.
Teilnahmevoraussetzungen und Bewerbungsablauf
Teilnahmeberechtigt sind alle bayerischen GaLaBau-Betriebe mit einer staatlichen Anerkennung als Ausbildungsbetrieb. Es muss mindestens ein Ausbildungsverhältnis erfolgreich abgeschlossen worden sein, wobei in den letzten fünf Jahren maximal ein Jahr ohne Ausbildungsverhältnis verzeichnet sein darf. Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online.
Das Bewerbungsportal für den Staatsehrenpreis 2020 ist vom 1. Oktober bis 30. November 2019 geöffnet. Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren fallen Kosten von 150 Euro für Verwaltungs- und Prüfkosten an. Weitere Informationen sind online oder bei den Bildungsberatern der regionalen Gartenbauzentren an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) erhältlich.
